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Pleiten, Pech & PannenMary Roos: Abgebrochener Zahn sorgt für Tumult im Flieger

Mary Roos: Abgebrochener Zahn sorgt für Tumult im Flieger © BMC-Images/ Dominik Beckmann
Jenny Rommel
Redakteurin

Manchmal läuft einfach nichts, wie geplant! Diese Erfahrung musste auch Mary Roos in ihrer 60-jährigen Karriere machen. Denn bei zwei Auftritten in ihrer fulminanten Karriere kam die Mutter eines Sohnes ganz schön ins Schwitzen …

Ein Unglück kommt selten allein

In der Oktober-Ausgabe der „BARBARA“ verrät die sympathische Sängerin Moderatorin Barbara Schöneberger, dass ihr auf einem Flug zu einem Konzert in Bayern einst ein Malheur passierte: „Ich beiße im Flieger in ein Brötchen – ein Zahn bricht ab, fällt runter, und ich und die Leute um mich herum krabbeln im Sinkflug auf dem Boden herum, um das Ding zu finden.“ Autsch! Doch die Geschichte ging noch weiter. Denn mit einer Lücke und dem Stück Zahn machte sich Mary Roos, die gerne auf Friedhöfe geht, auf den Weg zum Auftrittsort, der neben einem Jahrmarkt lag. Der Bürgermeister verriet ihr: „Da irgendwo ist der Zahnarzt.“ Also ging sie ins Festzelt und fragte durch das Mikro: „Ist der Herr Doktor XY da? War er, und her hat mich für den Auftritt wiederhergestellt.“ So weit, so gut – doch der Tag kam für die 73-Jährige noch schlimmer. Für ihr Konzert zog sie sich nämlich um und setzte sich mit ihrer hellen Hose noch kurz auf einen Brunnen. Leider merkte sie zu spät, „dass der ganze Brunnenrand ölverschmiert war“. Ein Tag, der wohl unter die Kategorie „Schlimmer geht immer“ fällt. Das Resümee der Musikerin: „Es wurde für alle Anwesenden ein unvergesslicher Abend.“

Mary Roos: Sie wurde ausgelacht

Doch das war nicht der einzige Einsatz, an den die Schlagersängerin heute mit gemischten Gefühlen zurückdenkt. Denn Ende der 60er und Anfang der 70er war Mary Roos, die schon immer eine „schrille Olle“ werden wollte, in Frankreich ein großer Star. Ihre „Plakate hingen vor Auftritten in ganz Paris herum“. Als sie dann ihr erstes großes Konzert gab, wurde sie angekündigt mit: „Et maintenant … Mary Roos!“ Danach brach das Publikum „in wildes Gelächter aus“. Doch warum? Das konnte sich die Interpretin nicht erklären – bis ihr jemand auf die Sprünge half: „Hinterher hat mir jemand erzählt, dass ‚Marie Rose‘ damals in Frankreich ein sehr beliebtes Entlausungsmittel war. Das kannte jeder im Saal.“

„Ich habe daraus gelernt“

Heute kann die Musikerin herzlich darüber lachen, sagt: „Ich habe begriffen, dass es mehr als einen Weg gibt, sich auf ewig in das Gedächtnis der Leute zu brennen.“ Außerdem hat sie auch etwas aus diesen zwei ganz besonderen Erfahrungen mitgenommen. „Ich habe daraus gelernt. Zum Beispiel, dass den Menschen im Allgemeinen gar nicht viel an Perfektion liegt, sondern dass sie viel lieber lachen.“ Stimmt! Immerhin heißt es nicht umsonst: „Wer Tränen lacht, braucht sie nicht zu weinen.“

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