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Sie wollte nicht mehr mit den Medien sprechenMargot Hellwig in Sorge: „Heute sieht die Zukunft für die Kinder düster aus“

Exklusiv
Margot Hellwig in Sorge: „Heute sieht die Zukunft für die Kinder düster aus“ © Torsten Nitsche / Wikimedia Commons
Jörg Schulz
Redakteur

Volksmusikstar Margot Hellwig kennt sie, die gute alte Zeit – obwohl die Zeit eigentlich alles andere als gut war. Zum Beispiel ihre Kindheit. Geboren im malerischen Reit im Winkl in Oberbayern, 1941, während des Krieges. Mit fünf Jahren sang Klein-Margot das erste Mal zusammen mit ihrer großartigen Mutter Maria (starb 2010) im Bauerntheater ihrer Großeltern. Deutschland, die halbe Welt lag in Schutt und Asche, Flüchtlingskinder aus dem Osten waren auf dem entbehrungsreichen, gefährlichen Weg dorthin, wo ihre Zukunft beginnen sollte: Reit im Winkl. Für Schlager.de erinnert sich Margot Hellwig exklusiv an diese Zeit. Die für sie eine gute war. Und sorgt sich um die Kinder von heute.

Wenn man mit Margot Hellwig spricht, ist da kein Platz für düstere Gedanken. Ihre klare, ruhige, melodische Stimme mit diesem bayerischen Akzent fühlt sich an wie eine vertraute Umarmung. Es geht um die Schule, Einschulung, die i-Dötzchen sind wieder unterwegs, demnächst auch in ihrer Heimat Bayern. „Ich habe da sehr schöne Erinnerungen. Obwohl die Umstände schlimm waren. Es kamen viele Flüchtlingskinder zu uns“, erinnert sie sich. „In unserer Klasse war eine riesige Menge an Kindern. Und unsere Lehrerin war noch ganz jung, gar nicht richtig ausgebildet, kam aus dem Sudetenland. Aber trotz der Umstände habe ich es ja immerhin aufs Gymnasium geschafft. Es ist also gut ausgegangen.“

Margot Hellwig sorgt sich um die heutige Jugend

Ein Glück, das Margot Hellwig sich auch für die Kinder von heute wünscht, wie sie sagt. Doch die Pandemie, der Ukraine-Krieg, die drohende Verarmung der Menschen. An all das denkt Margot Hellwig, wenn sie sagt:

„Damals hatten wir Kinder noch eine glänzende Zukunft vor Augen. Heute sieht es da düster aus…“Margot Hellwig

Apropos düster. Das kennt Margot Hellwig leider auch. Vor gut einem Jahr erschütterte eine Falschgeschichte ihr harmonisches Familienleben. Ein Blatt hatte ihnen angedichtet, dass die beiden Kinder ihre Mutter in einer Erbschaftsangelegenheit übervorteilt hätten. Margot Hellwig: „Wir haben uns dagegen gewehrt. Aber die Geschichte geistert immer noch durchs Internet. Deshalb habe ich meinen Kindern versprochen, nie mehr mit den Medien zu sprechen.“ Für Schlager.de machte die Herzfrau Margot Hellwig nun eine Ausnahme. Danke, dafür. Auch im Namen unserer Leserschaft!

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