Dramatische ErinnerungenThe Kelly Family: Die Angst begleitete sie viele Jahre

The Kelly Family: Die Angst begleitete sie viele Jahre © RTLZWEI / Marc Bremer
Jenny Rommel
Redakteurin

Für die RTLZWEI Doku „The Kelly Family – Die Reise geht weiter“ besuchten Patricia, Jimmy, Joey, Kathy, John und Paul Kelly wichtige Stationen ihres Lebens. Unter anderem auch die Weltmetropole Paris, wo die Familie zwei Jahre lebte. Doch die Erinnerungen an die Stadt der Liebe sind zwiegespalten – denn hier lebten die Geschwister in ständiger Sorge.

The Kelly Family: „Wir haben gekämpft“

In den frühen 80ern wohnten die Kellys zwei Jahre in Paris und lebten in ständiger Angst vor den dortigen Behörden. Immerhin gingen die Geschwister nicht zur Schule, sondern musizierten stunden- und tagelang in der Metro oder an touristischen Plätzen. „Paris war ein sehr kritischer Punkt. Weil keiner wusste, ob wir es schaffen. Mutter verstorben, meinem Vater ging es nicht gut. Wir waren alle sehr klein. Wir hatten finanziell nichts“, erinnert sich Joey Kelly. Doch er macht auch klar, dass sich in dieser Zeit auch zeigte, wie belastbar die Geschwister sind. „Da hat man gesehen, dass wir eine starke Familie sind. Wir haben zusammengehalten, mein Vater hat sein Bestes gegeben und zusammen sind wir aus den Problemen rausgekommen.“ Für die Familie war Paris ein Wendepunkt, weiß Patricia: „Ich sag mal so: Mama gestorben, kein Geld, Papa hat große Probleme. In der Metro haben wir gekämpft für den Wiederaufbau unserer Geschichte.“ Und das mit Erfolg!

Auf dem Hausboot kommen die Erinnerungen zurück

Ihre Reise in die Vergangenheit führte die Geschwister auch nach Speyer – denn im „Technik Museum“ steht seit 18 Jahren das Hausboot der Familie. Für die Doku „The Kelly Family – Die Reise geht weiter“ (montags, 20:15 Uhr, RTLZWEI) wollten sie den 34 Meter langen, 6 Meter breiten und 180 Tonnen schweren Koloss wieder ins Wasser lassen. 1988 kauften sie das Hausboot in Amsterdam und restaurierten es. Dort zu leben, war eine aufregende, aber auch traurige Zeit. Denn es war die Zeit, in der Vater Dan (†) einen von drei Schlaganfällen erlitt. „Für mich ist von heute auf morgen eine Welt zusammengebrochen … Wir wussten nicht: Überlebt er das oder nicht?“, erinnert sich Kathy. Viele Wochen lag er bewusstlos in Amsterdam im Krankenhaus. Sofort war da wieder diese Verlustangst. Die Angst, nach der Mutter plötzlich auch den Vater zu verlieren. Eine schwere Zeit für Kathy, Patricia, Joey, Jimmy, Paul, John und die anderen Brüder und Schwestern.

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Freundschaften blieben auf der Strecke

Da die Kellys viel umherreisten und zeitweise im Bus unterwegs waren oder auf dem Schiff wohnten, war es schwierig, dauerhafte Freundschaften zu schließen. Denn früher gab es kein Social Media, keine E-Mail-Adresse – und irgendwann verlor oder verlegte man wichtige Telefonnummern. „Wir hatten nicht viele Freunde“, erinnert sich John Kelly und Kathy ergänzt: „Ich glaube schon, dass wir viele Herzen gebrochen haben.“ Doch in Paris trafen sie eine Freundin von damals wieder, die den Geschwistern vor fast vier Jahrzehnten „viel Halt“ gegeben hat. „Sie war wie eine Schwester für uns“, so John. Und so herzzerreißend war dann auch das Wiedersehen. Ganz nach dem Motto: „Wahre Freundschaft ist, wenn man sich ewig nicht gesehen hat, aber es sofort wieder so ist, wie es früher war …“

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