Offene WorteVanessa Mai: Die Wahrheit über ihre größte Krise

Gastartikel
Vanessa Mai: Die Wahrheit über ihre größte Krise © BMC-Images/Dominik Beckmann
Christine Staab | Closer

Vor vier Jahren stieg die Sängerin aus einem System aus, das sie auf Dauer krank gemacht hätte. Heute fühlt sie sich endlich befreit. Es war ein mutiger Schritt, der alles hätte zerstören können, wofür sie jahrelang hart gekämpft hat: 2018 zog Vanessa Mai einen Schlussstrich und brach mit den wichtigsten Entscheidern der Schlagerwelt. Sie wollte nicht mehr Teil sein eines Systems, das sie schleichend kaputt macht. Seither ist sie in keiner der Shows von Florian Silbereisen mehr aufgetreten; nimmt lieber Songs auf mit coolen Rappern, anstatt weichgespülte Schlager zu singen. Doch der Weg zur Freiheit war nicht leicht und stürzte sie in eine tiefe Krise …

Vanessa Mai: Sie wollte sich nichts mehr verbieten lassen

Im NDR-Podcast „Deutschland 3000“ erzählte die Sängerin nun die Wahrheit darüber, wie es in der scheinbar heilen Welt des Schlagers wirklich zugeht. „Es gibt ein paar wenige Menschen, die das System in der Hand haben. Problematisch wird es, wenn man nicht mitspielt“, so die Schwäbin. Einer dieser Strippenzieher ist Michael Jürgens (54), Produzent und Manager von Florian Silbereisen. Er bestimmt, wer in den großen Samstagabendshows auftreten darf, und macht Newcomer zu Superstars. Auch Vanessas Solo-Karriere nahm durch diese Sendungen rasant an Fahrt auf und katapultierte sie schnell nach ganz oben. „Irgendwann war ich unglücklich darüber, dass ich gewisse Dinge nicht so machen konnte, wie ich sie wollte, in diesen Shows“, erinnert sich Vanessa Mai. Das ging so weit, dass man ihr verbot, in einer zerrissenen Jeans oder im Badeanzug aufzutreten.

„Emotional und psychisch war es eine krasse Zeit für mich“

Auch die ständigen Vergleiche mit Kollegin Helene Fischer (38) gingen ihr auf die Nerven: „Mit jemandem verglichen zu werden, der schon zehn Jahre länger dabei ist und so viel größer als man selbst, mindert den eigenen Erfolg.“ Und weiter: „Ich war immer anders als andere Künstler. Emotional und psychisch war es eine krasse Zeit für mich.“ Vanessa zog die Reißleine, wollte nichts mehr mit ihren ehemaligen Förderern zu tun haben. „Es wurde häufig geschrieben, ich hätte einen Burnout gehabt. Aber das war nicht so! Ich wusste einfach nicht mehr, wie ich an mein Ziel gelange und das machen kann, was nur ich möchte“, fasst sie ihre damalige Gefühlslage und den Druck, der auf ihr lastete, zusammen. Auch für die Beziehung zu Vanessa Mais Ehemann und Manager Andreas Ferber wurde der Bruch zur Belastungsprobe und Psycho-Krise: „Es war alles so schlimm in meinem Kopf, dass Andreas gar keinen Zugriff mehr auf mich hatte. Es hatten sich eine Menge Dinge bei mir angestaut. Unsere Beziehung stand tatsächlich auf der Kippe.“ Die beiden stritten viel. „Ich habe gedacht, ich muss ausziehen. Doch dann habe ich gemerkt, wie wichtig mir diese Beziehung ist.“

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Heute ist sie wieder glücklich

Heute fühlt sich Vanessa Mai endlich befreit. Wenn Vanessa Mai einen Song im poppigen Elektro-Sound mit Schwiegermutter Andrea Berg aufnehmen möchte, dann tut sie es einfach. Was die Leute darüber denken, ist ihr egal. Die Krise hat ihr eine neue Stärke geschenkt: „Ich bin dankbar für das, was ich erleben durfte, und würde alles noch einmal ganz genauso tun.“ Und auch mit ihrem Andreas läuft alles wieder bestens: „Wir gehen niemals im Streit schlafen, sondern versöhnen uns vorher wieder. Er ist der größte Schatz, den ich in meinem Leben besitze. Wenn er nicht wäre, würde ich auch meinen Job nicht weitermachen wollen.“

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