Ein Video erschüttert den NachwuchsMaria Schell: Streit um ihren Nachlass

Maria Schell: Streit um ihren Nachlass © IMAGO / Horst Galuschka
Jenny Rommel
Redakteurin

Als Filmlegende Maria Schell (†) im April 2005 in Österreich verstarb, war das für ihren Bruder Maximilian Schell (†) und zahlreiche Fans ein Schock. Knapp neun Jahre später schloss auch ihr Bruder für immer seine Augen. Nun steht das Haus, in dem die Schauspielerin von 1988 bis 2005 lebte, zum Verkauf. Marie Theres Relin, Tochter der Darstellerin, ist traurig über die Art und Weise, wie der Lieblingsort ihrer Mutter angepriesen wird und zu Geld gemacht werden soll.

Maria & Maximilian Schell: Die „Schell-Alm“ steht zum Verkauf

In den Bergen von Kärnten, Österreich, lebte die große Schauspielerin bis zu ihrem Tod auf einer Alm. Wie „BILD“ berichtet, vererbte ihr Bruder Maximilian das Haus seinem Adoptivsohn Dimitri. Nun soll das Anwesen in der Gemeinde Preitenegg veräußert werden. Die österreichische Immobilienfirma „Schein & Partner“ kümmert sich darum. Auf der Internetseite, auf der das Angebot für die „Schell-Alm“ zu finden ist, heißt es: „Vorbesitzer dieser Liegenschaft war kein anderer als Oscarpreisträger Maximilian Schell (†). Das Anwesen besteht aus einem alten Bauernhaus, dem Neubau, einem Wirtschaftsgebäude sowie kleineren Nebengebäuden. Die zugehörigen Flächen bestehend aus Wiesen und Wald haben ein Gesamtausmaß von ca. 140.000 qm.“ Laut Homepage kann das riesige Anwesen seit Mitte August besichtigt werden.

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Tochter Marie Theres Relin: „Mich hat das Video erschüttert“

Um das Mindestgebot von zwei Millionen Euro zu erreichen, wurde sogar ein knapp neunminütiges Video gedreht. Und genau über dieses ärgert sich Autorin Marie Theres Relin, Tochter von Maria Schell (†), sehr. Der Tageszeitung verriet sie: „Hier werden die Schlafzimmer meiner Mutter gezeigt, als besonderes ,Highlight‘ angepriesen. Auch das Sterbebett meiner Mama. Mich hat das Video echt erschüttert.“ Was sie meint: Bei der Begehung des Anwesens wird jeder Raum im kleinsten Detail vorgestellt. So sagt Stefan Schein, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Schein, beim Eintritt in ein Schlafzimmer: „Bei diesem Bett hier handelt es sich um Maria Schells Ehebett. Es ist noch original, wurde nur einmal neu überzogen, weil es doch schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat.“ Am Ende des Videos wird dann das Schlafzimmer vorgestellt, in dem die Darstellerin bis zu ihrem Tode schlief. Sprecher Stefan Schein: „Wir haben hier das Bett, das Maria Schell bis zum Schluss benutzte.“ Nachvollziehbar, dass Tochter Marie Theres Relin das alles mehr als pietätlos findet …

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