Herzogin Meghan

Herzogin Meghan © IMAGO / i Images

Herzogin Meghan: Die Frau, die den Megxit herbeiführte

  • Bürgerlicher Name: Rachel Meghan Markle
  • Geburtsdatum: 4. August 1981
  • Sternzeichen: Löwe
  • Geburtsort: Los Angeles, Kalifornien/USA
  • Größe: 1,68 m
  • Ausbildung: Theaterwissenschaften und Internationale Beziehungen (Bachelor of Arts)
  • Beruf: Schauspielerin
  • Familienstand: Verheiratet mit Prinz Harry (seit 2018)
  • Kinder: Archie Harrison Mountbatten-Windsor (*2019), Lilibet Diana Mountbatten-Windsor (*2021)
  • Wohnort: Montecito, Kalifornien/USA

Auf einer Party wird sie von einem Filmproduzenten entdeckt, arbeitet sich durch kleinere Schauspiel-Rollen hoch und erlangt schließlich Bekanntheit durch die Anwaltsserie „Suits“. Sie lernt den englischen Prinzen Harry kennen und wird durch die Hochzeit mit ihm zu Herzogin Meghan und damit zum Weltstar. Auf das scheinbar perfekte Familienglück durch die Geburt von Sohn Archie folgt der Rückzug vom Königshaus und ein neues Leben in den USA. Wie aber verlief Meghan’s Weg, bevor sie berühmt würde? Was waren die Gründe für den Megxit? Und wie meistert sie mit Harry den Neuanfang abseits des Palastes? Die nachfolgenden Zeilen beantworten diese Fragen und geben private Einblicke in Herzogin Meghan’s Lebensgeschichte.

Meghan Markle: Kindheit und Werdegang

Die Reise von Meghan Markle begann in Los Angeles: Dort erblickte sie am 4. August 1981 das Licht der Welt, als Tochter eines Amerikaners mit irisch-deutschen Wurzeln und einer afroamerikanischen Mutter. Meghan’s Mutter war damals als Reisebürokauffrau tätig, ihr Vater arbeitete als Lichtregisseur und wirkte dabei unter anderem an der Sitcom „Eine schrecklich nette Familie“ mit. Die zukünftige Herzogin lernte so bereits in jungen Jahren die Arbeit am Set kennen. Die heile Familienwelt hatte allerdings nicht lange Bestand. Die Eltern ließen sich scheiden, als Meghan sechs Jahre alt war, zogen ihre Tochter aber weiterhin gemeinsam groß. Meghan besuchte eine katholische Mädchenschule und studierte ab 1999 an der Northwestern University Theaterwissenschaften und Internationale Beziehungen. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie zunächst ein paar Monate für die US-amerikanische Botschaft in Buenos Aires und erwog eine Karriere in der Politik, bis eine zufällige Begegnung auf einer Party alles veränderte.

Meghan Markle: Neuer Job und erste Liebe

Bei einem Heimatbesuch in Los Angeles wurde sie dort von einem Filmproduzenten entdeckt, der Meghan 2002 ihre erste Rolle im Fernsehgeschäft ermöglichte. Sie feierte ihr Schauspiel-Debüt in der Soap "General Hospital", bei der bereits Meghan's Vater als Lichtregisseur mitgewirkt hatte. Es folgten weitere kleinere Auftritte in Fernsehserien sowie einige Model-Jobs. Um am Anfang über die Runden zu kommen, arbeitete Meghan zudem als freiberufliche Kalligraphin. Nach einem zähen Start nahm die Karriere langsam Fahrt auf: Meghan konnte einige Nebenrollen in Filmen wie "Kill The Boss" ergattern und hatte erste wiederkehrende Auftritte in den Fernsehserien "90210" und "Fringe - Grenzfälle des FBI". Auch in Sachen Liebe tat sich etwas. Meghan lernte 2004 den Filmproduzenten Trevor Engelson kennen und lieben. Nach sieben Jahren Beziehung gab sich das Paar 2011 auf Jamaika das Ja-Wort. Meghan schien privat angekommen und auch in ihrer Schauspielkarriere stand der nächste große Schritt bevor.

Meghan Markle: Durchbruch mit "Suits"

Im selben Jahr erhielt Meghan die Rolle, die ihr Leben in jeder Hinsicht verändern sollte: In der neuen Anwaltsserie "Suits" spielte sie die Rechtsanwaltsgehilfin Rachel Zane, die ein geplantes Jura-Studium wegen Prüfungsangst auf Eis legen musste. Sie hilft dem Protagonisten Mike bei der Lösung kniffliger Fälle und die beiden kommen sich näher. Im Handlungsverlauf überwindet sie ihre Ängste, strebt eine eigene Karriere als Anwältin an und heiratet schließlich Mike. Während ihre Serienbeziehung damit zu einem Happy End gelangte, stellte sich der neue Job als Belastung für Meghan's Ehe heraus: Da "Suits" in Toronto gedreht wurde, lebte Meghan neun Monate im Jahr in der kanadischen Stadt. Die räumliche Trennung war wohl der Hauptgrund für die Eheprobleme mit ihrem Mann Trevor, der in Los Angeles blieb. Im August 2013 reichten die beiden schließlich die Scheidung ein, aufgrund von unüberbrückbaren Differenzen. Finanziell zahlte sich der Job für die Schauspielerin dagegen aus, nach einer Schätzung von "Forbes" verdiente sie rund 57.500 Dollar pro Folge. Ein Jahr nach der Scheidung verliebte sich Meghan neu, in den kanadischen Starkoch und Gastronomen Cory Vitiello. Doch auch diese Beziehung sollte zu keinem Happy End führen und endete im Mai 2016, nach fast zwei gemeinsamen Jahren. Die Schauspielerin sollte allerdings nicht lange allein bleiben.

Meghan Markle: Ihr ganz persönlicher Märchenprinz

Meghan drehte im Juli 2016 gerade neue Folgen für "Suits", als sich hoher Besuch in der Stadt ankündigte: Der britische Prinz Harry besuchte Toronto, um für die "Invictus Games" zu werben. Gemeinsame Freunde organisierten für die Schauspielerin und den Adligen ein Blind Date und die beiden kamen sich schnell näher. Den frisch Verliebten gelang es zunächst, ihre Beziehung für einige Monate vor der Öffentlichkeit geheim zu halten. Nachdem jedoch Bilder von Meghan in London und ein geplanter Kanada-Trip des Prinzen publik wurden, konnten sie ihre Liebe nicht mehr länger verstecken. Im November 2016 ließ Harry ein Statement bekanntmachen, worin Meghan offiziell als seine Freundin bezeichnete wurde. Knapp ein Jahr später zeigte sich das Paar erstmals gemeinsam in der Öffentlichkeit, als es im September 2017 die "Invictus Games" in Toronto besuchte. Im November desselben Jahres gaben die beiden schließlich ihre Verlobung bekannt. Meghan kündigte an, "Suits" zum Staffelende zu verlassen und ihre Schauspiel-Karriere zu beenden, um sich ganz ihren künftigen Aufgaben als Mitglied der britischen Königsfamilie widmen zu können.

Meghan Markle: Hochzeit mit Prinz Harry macht sie zur Herzogin

Nach langen Vorbereitungen war am 19. Mai 2018 Meghan's großer Tag gekommen: Die Hochzeit mit Prinz Harry stand bevor, in der St. George's-Kapelle bei Schloss Windsor. Illustre Gäste wie George Clooney, David Beckham oder Oprah Winfrey verfolgten die Zeremonie vor Ort und sahen, wie Meghan Markle zu Ihrer Königlichen Hoheit, der Herzogin von Sussex wurde. Zehntausende Royal-Fans feierten in den Straßen von Windsor und über einhundert Millionen Zuschauer weltweit verfolgten die Hochzeit im Fernsehen oder via Livestream. Die Kosten für die Großereignis beliefen sich auf schätzungsweise 32 Millionen Pfund. Meghan war damit ganz oben angekommen. Das renommierte "Time Magazine" platzierte sie gar auf der Liste der 100 einflussreichsten Personen der Welt. Nach der Hochzeit absolvierte Meghan erste repräsentative Aufgaben für das Königshaus und begleitete Harry auf seiner Pazifikreise im Herbst. Beim Aufenthalt in Australien verkündete der Palast die Schwangerschaft der Herzogin und löste damit eine weltweite Euphorie aus. Am 6. Mai 2019 war es dann schließlich soweit. Söhnchen Archie Harrison wurde in London geboren, als Nummer sieben in der Thronfolge des englischen Königshauses. Das Familienglück schien perfekt.

Herzogin Meghan und Prinz Harry: Im Kreuzfeuer der Presse

In der britischen Presse mehrten sich ab August jedoch kritische Stimmen zu Prinz Harry und Herzogin Meghan: News wurden publik, wonach das Paar den staatlich finanzierten Privat-Jet auch für eigene inoffizielle Trips ins Ausland nutzte. Außerdem gab es Berichte über Streit zwischen Meghan und engen Palast-Mitarbeitern, von denen drei innerhalb eines halben Jahres ihren Dienst quittierten. Bei einer Reise nach Afrika im September 2019 beklagte sich die Herzogin in einem Interview über den Umgang mit ihr in der britischen Boulevard-Presse und wirkte zunehmend unglücklich und überlastet. Wie Meghan später im Interview mit Oprah Winfrey mitteilte, fühlte sie sich vom Königshaus im Stich gelassen und hatte gar Suizidgedanken. Der Herzog und die Herzogin verbrachten nach dem schwierigen Jahr einen langen Urlaub in Kanada und trafen dort eine folgenschwere Entscheidung.

Herzogin Meghan und Prinz Harry: Scheidung vom Königshaus

Am 08. Januar 2020 verkündete das Paar seine Absicht, als hochrangige Mitglieder der Königsfamilie zurückzutreten. Die Entscheidung und die Kommunikation erfolgten ohne Abstimmung mit dem Palast und lösten ein Erdbeben in der britischen Presse aus. Queen Elizabeth führte Harry und Meghan vor Augen, welche Konsequenzen der Rücktritt nach sich zöge: Der königliche Titel müsse ruhen, es gäbe keine offiziellen Aufgaben mehr und das Paar müsse sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Außerdem wäre die Rückzahlung eines staatlichen Zuschusses in Höhe von 2,4 Millionen Pfund fällig, den das Paar für den Umbau ihrer Residenz Frogmore Cottage erhalten hatte. Die Bemühungen der Queen änderten nichts an der Entscheidung von Harry und Meghan, die Scheidung vom britischen Königshaus stand fest. Das Paar wollte einen Neuanfang wagen und Großbritannien verlassen.

Herzogin Meghan und Prinz Harry: Ihr neues Leben in Nordamerika

Nach Aufenthalten in Kanada und Los Angeles wählten Prinz Harry und Herzogin Meghan die Stadt Montecito in Kalifornien als neuen Lebensmittelpunkt. Nach dem Mexit mussten sie finanziell nun auf eigenen Beinen stehen und lebten zunächst vom gemeinsamen Vermögen, das laut einer Schätzung von "Forbes" rund 10 Millionen Dollar beträgt. Das Paar konnte sich schnell lukrative Einnahmequellen erschließen. Mit der "Harry Walker Agency" handelten sie eine öffentliche Vortragsreihe aus, bei der sie pro Veranstaltung rund eine Millionen Dollar erhalten sollten. Zudem vereinbarten sie exklusive Deals mit den Streaming-Giganten "Spotify" und "Netflix", mit denen sie gemeinsame Podcasts, Filme und Serien entwickeln wollten. Allein der 3-Jahres-Vertrag mit "Spotify" soll ihnen laut einer "Forbes"-Schätzung 15 bis 18 Millionen Dollar einbringen. Das Jahr 2020 hielt für das Paar allerdings auch einen schweren Schicksalsschlag bereit: Meghan erlitt im Juli eine Fehlgeburt, wie sie später in einem Essay in der "New York Times" berichtete. Würde die Familie im Jahr 2021 endlich zur Ruhe kommen?

Herzogin Meghan und Prinz Harry: Das Interview, das alles veränderte

Am Valentinstag 2021 verkündeten Prinz Harry und Herzogin Meghan besondere News: Die beiden erwarteten erneut ein Kind. Im März gaben sie ein explosives Interview bei US-Talklegende Oprah Winfrey. Das Paar übte erneut scharfe Kritik an der Boulevard-Presse in Großbritannien und berichtete von rassistischen Tendenzen im britischen Königshaus. Meghan erklärte zudem, sie habe sich von der Königsfamilie im Stich gelassen gefühlt. So hätte sie keine psychologische Hilfe gewährt bekommen, als sie suizidgefährdet war. Das Interview schlug hohe Wellen, die Meinungen über Herzogin Meghan gingen auseinander. Laut der Promi-Expertin Ashley Pearson wurde Meghan in Amerika hauptsächlich als Opfer von Rassismus betrachtet, während die Briten sie als Narzisstin wahrnahmen. Das Interview hatte jedoch auch eine erfreuliche Nachricht zu bieten: Meghan enthüllte das Geschlecht und den Namen ihres ungeborenen Kindes: Es werde ein Mädchen, das zu Ehren von Harry's Mutter und Großmutter den Namen Lilibet Diana erhalten würde. Die Tochter wurde schließlich am 4. Juni 2021 in Kalifornien geboren und machte damit das Familienglück für Harry und Meghan perfekt.



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