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Diese Schlagerstars appellieren an die Kanzlerin

Diese Schlagerstars appellieren an die Kanzlerin © Schlager.de/Hartmut Holtman/Weiss PR & Media e.U./

Sie alle stecken im selben Boot: Die Schlagerstars leiden unter der aktuellen Pandemie-Situation sehr stark. Sie können ihren eigentlichen Aufgaben, die ihr Beruf mit sich bringt, nicht nachgehen und leiden deshalb unter starken finanziellen Einbußen. In diesen Zeiten wird ein Thema deshalb gerade ganz großgeschrieben: Zusammenhalt! 

Schlagerband voXXclub schreiben Brandbrief an Kanzlerin Merkel

Voxxclub

© WEISS PR & MEDIA e.U.

Alles begann vor ungefähr einer Woche. Kanzlerin Merkel hatte in einer öffentlichen Rede versprochen, nach Lösungen für den Kulturbereich zu suchen. Sie sprach sogar von "finanzieller Unterstützung für Künstler". Doch einer Schlagerband, (wir berichteten), ist der Geduldsfaden gerissen: VoXXclub ergriff als Erstes die Initiative und richtete sich mit einem Brandbrief direkt an die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Darin griff Sänger Florian Claus das sehr heikle Thema "Geld" an und schilderte, dass dieses quasi nicht mehr lange ausreichen würde. Besonders wichtig war es der Band, dass sie auch auf betroffene Personengruppen aufmerksam machen, die abhängig von Künstler-Auftritten sind, die aber nicht im Rampenlicht stehen, wie zum Beispiel Tontechniker, Bandbus-Fahrer, Manager, Lichttechniker, Booker, Veranstalter und Caterer. Zusammenfassend forderte die Band Bundeskanzlerin Merkel heraus, ihnen endlich etwas zu geben, an denen sie sich "festhalten" könnten. Sehr mutig!

Sänger Peter Maffay: Er tut sich mit allen zusammen

© Hartmut Holtmann / Schlager.de

Nur wenige Tage später zog der Sänger Peter Maffay nach. Seinen Brandbrief verfasste er mit mehreren namhaften Künstlern wie Angelo Kelly, Sasha, Marianne & Michael, PUR und vielen weiteren. In ihrem Brief widmeten sie sich vor allem den jüngeren Künstlern. Es dürfe auf gar keinen Fall passieren, dass der Sport- und auch der Musikbereich in Vergessenheit geraten. Der 70-Jährige fordert von der Bundeskanzlerin, die Strukturen abzusichern, damit Veranstalter, Dienstleister und Künstler gemeinsam ein Teil der deutschen Kulturlandschaft bleiben könnten.

Musikproduzent Ralph Siegel geht einen Schritt weiter

 

Screenshot © Facebook/RalphSiegel

Screenshot © Facebook/RalphSiegel

Und jetzt die Überraschung: Um seine Kollegen zu unterstützen, reihte sich ein wahres Urgestein der Musikszene in die Reihe der Kritiker ein. Ralph Siegel! In einem Livestream- Interview mit dem Comedian Karl König forderte er die Bundesregierung auf, mehr für die Künstler zu tun. "Es ist wichtig, dass sie die Künstler nicht vergessen – die sitzen alle zu Hause. Es gibt keine Arbeit für die Bühnenbildner, für die Choreographen", so Siegel. Es werde vergessen, dass ein Riesenapparat hinter den Künstlern im Rampenlicht arbeite, bei vielen sei die Existenz bedroht. Es gehe aber auch um diejenigen, die normalerweise die Konzerte durchführen: „Die Veranstalter haben Vorschüsse gemacht, die teilweise nicht mehr zurückkommen, haben Hallen gemietet, haben Plakate gemacht", so Siegel. Er wolle nun mit der Regierung sprechen, um ein paar Türchen aufzumachen. Zu dem Thema habe er bereits den CDU-Politiker Wolfgang Bosbach angerufen, der auch der Meinung sei, dass da etwas geschehen müsse. Mit der geballten Power, dem Mut und Zusammenhalt erhoffen sich die Künstler ein Zeichen setzen zu können. Wir von Schlager.de drücken die Daumen, dass es klappt!

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Sophia Kräge20.05.2020Sophia Kräge

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