Große finanzielle UnterschiedeLet’s Dance: Nutzt RTL seine Profitänzer aus?

Let’s Dance: Nutzt RTL seine Profitänzer aus? © Christine Kröning / Schlager.de
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Seit 2006 gibt es bereits das RTL-Erfolgsformat „Let’s Dance“, aktuell befindet sich die Show in der 15. Staffel. Nun wurde bekannt, in welchem Bereich die Gagen der Profitänzer liegen könnten. Die finanzielle Spanne ist jedoch gewaltig zwischen Newcomern und Tanz-Urgesteinen.

Einige Tänzer haben mittlerweile einen Promistatus

Morgen Abend tanzen wieder 14 Promis um die „Let’s Dance“-Krone. Die neue Staffel ist frisch gestartet und morgen präsentieren sich die neuen Tanz-Paare zum ersten Mal dem Publikum. Laut einer Recherche von „BILD“ fallen die Gagen der Profitänzer komplett unterschiedlich aus. Der Grund ist einfach: einige Tänzer haben mittlerweile selber einen Promistatus erreicht. Zu den bekanntesten von ihnen zählen Massimo Sinató, Isabel Edvardsson und Christian Polanc. Sie gehören zum Teil seit Beginn zum festen Cast. Massimó lernte in der Sendung seine heutige Frau Rebecca Mir kennen und lieben. Die beiden bekamen 2021 ihr erstes gemeinsames Kind und sind mittlerweile selbst bekannte Promis. Auch Ekaterina Leonova wurde durch ihre Siege in den vergangenen Jahren schnell zum Liebling, so gab es 2021 einen großen Shitstorm als die Tänzerin nicht zur „Let’s Dance“-Crew gehörte. Aber werden die Gagen wirklich nach Bekanntheitsgrad entschieden?

Große finanzielle Unterschiede zwischen den Tänzern

Künstler-Manager André Benders behauptet das Einstiegsgehalt liegt bei weit unter 10.000 Euro. Die Gage der Topverdiener soll zwischen 20.000 – 40.000 Euro liegen. Entscheidend für die genaue Summe seien TV-Erfahrung, Bekanntheit und die Zugehörigkeit zur Show. Aber es muss auch jede Sendung ein Tanzpaar die Show verlassen. Eine frühere Tänzerin erzählt: „Früher gab es noch Prämien für die Tänzer, die es in der Staffel besonders weit geschafft haben. Das wurde aber schon vor einigen Jahren abgeschafft.“ RTL hält sich zum Thema Gagen und Verträge weiterhin bedeckt, aber an sich scheinen die Summen nicht sehr hoch zu sein.

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Drei Monate dauert eine Staffel „Let’s Dance“

Nimmt man einen Profitänzer, der 40.000 Euro verdient und ins Finale kommt, liegt das Monatsgehalt bei rund 13.000 Euro. Drei Monate ist ein Tänzer komplett mit der RTL-Show beschäftigt. Die erste Show fand in dieser Staffel am 18. Februar statt, das Finale gibt es am 13. Mai. Auch nach einem Ausscheiden sind die Tänzer in den Shows zu Gast. Unter der Woche übt ein Profitänzer mit seinem Promi die verschiedenen Tänze ein, am Freitag findet die große Live-Show statt. Es droht auch eine ständige Verletzungsgefahr, andere Jobs sind während dem Zeitraum kaum möglich. In der Showbranche ist diese Gage nicht sehr hoch, dafür dass die Tänzer drei Monate bei RTL sind. Dazu gibt es oft auch Promo-Termine. Noch schlimmer sieht es finanziell allerdings bei den Newcomern aus.

Geringes Monatseinkommen für neue Tänzer

Nehmen wir mal an ein neuer Tänzer bekommt 9.000 Euro – was laut André Benders als Einstiegsgehalt nicht sehr realistisch ist – dann liegt das monatliche Einkommen bei gerade mal 3.000 Euro für den Let’s Dance-Zeitraum. Alle Profitänzer trainieren acht bis neun Stunden täglich, um für die große Freitagabend-Show fit zu sein. Eine sehr geringe Gage für den damit verbundenen Leistungsdruck, die vielen Shows und zusätzlichen Pressetermine. Für Newcomer kann es allerdings ein Einstieg ins TV-Business sein, vielleicht der Grund warum sich viele neue Profitänzer trotz dieser geringen Gage für ein Engagement bei „Let’s Dance“ entscheiden…

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