Gefragt wie eh und jePeter Maffay bei „The Voice“ – Auch „DSDS“ wollte ihn haben

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Peter Maffay bei „The Voice“ – Auch „DSDS“ wollte ihn haben © ProSieben/SAT.1/André Kowalski
Eduard Ebel
Redakteur

Heute (20:15 Uhr, ProSieben) startet die Castingshow „The Voice of Germany“ in die zwölfte Staffel. Fans dürfen sich nicht nur auf neue Gesangstalente freuen – auch in der Jury sitzen wieder neue Gesichter. Musik-Legende Peter Maffay ist dieses Jahr dabei. Markus Hartmann, Vize-Präsident der Plattenfirma RCA & Ariola Sony Music, kennt den Superstar bereits seit vielen Jahren und verriet Schlager.de, wie die Verantwortlichen Maffay trotz seines hohen Alters von einer Teilnahme bei „The Voice“ überzeugen konnten. 

Sony-Plattenchef schwärmt über neuen „The Voice“-Coach

„Ich bin überzeugt, dass er es hervorragend machen wird“, schwärmt Markus Hartmann, der eines verspricht: Die Zuschauer werden Peter Maffay von einer ganz anderen Seite kennenlernen. „Er ist sehr lustig und unterhaltsam. Ich glaube, dass Peter uns die ein oder anderen TV-Highlights bescheren wird“, so der Plattenboss.

Peter Maffay: Ein Solokünstler mit großem Namen

Vor seinen Jury-Kollegen, „Silbermond“-Frontfrau Stefanie Kloß, Rea Garvey und Mark Forster, braucht sich der „So bist Du“-Interpret keinesfalls zu verstecken. Peter Maffay sei einer der bekanntesten Solokünstler in Deutschland. „Beispielsweise Stefanie Kloß von Silbermond ist natürlich eine tolle Künstlerin. Aber sie ist eben die Steffi von ‚Silbermond‘. Es ist Campino von den ‚Toten Hosen‘. Es ist Bela B. von ‚Die Ärzte‘. Es ist Till Lindemann von ‚Rammstein‘. Aber Solokünstler-Namen, mit denen jeder in Deutschland etwas anfangen kann und vielleicht auch Lust machen einzuschalten, da gibt es nicht so viele in der Preisklasse von Peter Maffay“, findet Markus Hartmann.

 

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Ziel jeder Castingshow ist es, einen neuen Star zu finden. Bei „The Voice“ gab es bereits in der Vergangenheit einige namhafte Teilnehmer – darunter Michael Schulte und Max Giesinger. Gelingt es Peter Maffay, in dieser Staffel auch einen angehenden Star zu finden? „Er kann sie fördern und finden“, gibt sich Hartmann optimistisch. „So wie ich Peter kenne, wird er das auch tun. Es gibt so wenige Künstler, die so viel gesehen und erlebt haben wie Peter. Wenn er jemanden unter seine Fittiche nimmt, dann ist er oder sie in der Regel sehr gut beraten.“

„The Voice“ hat um Peter Maffay gebuhlt

Mit 72 Jahren ist Peter Maffay der älteste „The Voice“-Juror aller Zeiten. Warum tut sich die Legende diese Herausforderung überhaupt noch an? „Er hat da Lust zu“, erklärt der Plattenboss.

'Ich habe mitgeholfen, ihn davon zu überzeugen, das zu machen. Er verfolgt die Show seit vielen Jahren. Es hat einige Gespräche gegeben - auch ein sehr charmantes, gutes und kluges Anwerben von ProSieben.Sat.1. Der Chef, Daniel Rosemann, hat das sehr gut vorbereitet. Der hat Peter davon überzeugen können.'Michael Hartmann, Vize-Präsident der Plattenfirma RCA & Ariola Sony Music

„Ich habe mitgeholfen, ihn davon zu überzeugen, das zu machen. Er verfolgt die Show seit vielen Jahren. Es hat einige Gespräche gegeben – auch ein sehr charmantes, gutes und kluges Anwerben von ProSieben.Sat.1. Der Chef, Daniel Rosemann, hat das sehr gut vorbereitet. Der hat Peter davon überzeugen können.“ Und scheinbar hatte auch „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) Interesse an Peter Maffay. Wäre das nicht auch eine Option für den „Tabaluga“-Star geworden? „Ich glaube eher nicht“, so Hartmann. „Da hat es in der Vergangenheit auch immer Gespräche gegeben. Jemand wie Peter bekommt relativ viele Anfragen.“

Kampf um die Quote

„The Voice“ hat, wie alle Castingshows, mit sinkenden Quoten zu kämpfen. In der ersten Staffel schalteten im Schnitt mehr als vier Millionen Menschen ein – 2021 waren es knapp zwei Millionen. Kann Peter Maffay dem Format einen Aufschwung bescheren? Bei seinen Coach-Kollegen kommt er auf jeden Fall schon mal gut an. „Die TV-Quoten hängen von so vielen Faktoren ab, die mit Peter Maffay nichts zu tun haben“, schraubt Hartmann die Erwartungen herunter. Allerdings glaubt der Musikexperte weiterhin an „The Voice“: „Es ist ein interessantes Sprungbrett für junge Karrieren. Und es ist eine schöne Fläche für etablierte Künstler, sich auf dem Jury-Stuhl mal anders zu zeigen, als man sie in der Öffentlichkeit sonst wahrnimmt. Ich wünsche Peter und den Verantwortlichen nur das Beste für die Show.“ Dem kann man sich nur anschließen …

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