Ein blauer FleckQueen Elizabeth II. hatte Knochenmarkkrebs

Queen Elizabeth II. hatte Knochenmarkkrebs © John Rainford/Cover Images
Jörg Schulz
Redakteur
Was hat Queen Elizabeth II. in den letzten Jahren bis zu ihrem Tod am 8. September 2022 nur ertragen müssen? Auf dem Totenschein wurde Altersschwäche als Grund genannt. Doch Gyles Brandreth, Autor des Buches „The Crown“ behauptet jetzt: Elizabeth sei an Knochenmarkkrebs erkrankt gewesen.
In seinem Buch schreibt Brandreth: „Ich habe gehört, dass die Queen eine Form von Myelom – Knochenmarkkrebs – hatte, was ihre Müdigkeit und ihren Gewichtsverlust und diese ‚Mobilitätsprobleme‘ erklären würde, von denen uns in den letzten Jahren ihres Lebens oft erzählt wurde.“ Das häufigste Symptom des Myeloms seien „Knochenschmerzen, insbesondere im Becken und im unteren Rücken, und das multiple Myelom ist eine Krankheit, die häufig ältere Menschen betrifft.“ Auffallend: Queen Elizabeth II. hatte in dem Jahr vor ihrem Tod wichtige royale Termine abgesagt. Beim jeden November stattfindenden „Remembrance Sunday“ erschien die royale Familie ohne sie. Der Palast begründete das Fernbleiben der Monarchin damals lapidar mit „Rückenproblemen“. Dabei gilt der „Remenbrance Day“ (ein Ehrentag für Angehörige der Streitkräfte, die im Dienst gestorben sind) als einer der wichtigsten im Kalender des Palastes. Queen Elizabeth II. verpasste auch die jährliche Feier des Commonwealth of Nations. Ihr soll dazu geraten worden sein, in einem Rollstuhl den Gottesdienst zu besuchen. Das habe sie aber laut eines Palast-Insiders strikt abgelehnt.

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Queen Elizabeth II. hatte einen großen blauen Fleck auf dem Handrücken

Am 6. September 2002, nur zwei Tage vor ihrem Tod, kursierten öffentlich die ersten Krebs-Gerüchte. Bei einem Empfang der damaligen Premierministerin Liz Truss auf Schloss Balmoral fiel auf den Fotos, die von diesem Empfang gemacht worden waren, große blaue Flecken auf ihrem Handrücken auf. Ein Hinweis für eine Blutstörung. Dies wiederum sei auch bei Queen Elizabeth II. ein typisches Symptom für Knochenmarkkrebs. In einem Interview mit „RadarOnline“ vermutete eine Ärztin: „Bei einer älteren Frau wie ihr weisen Blutergüsse, die nicht das Ergebnis eines Traumas sind, auf den Verlust der Gerinnungskomponente und auf Krebs hin.“ Unter Medizinern herrschte aber Uneinigkeit. Einige sprachen auch davon, dass der große blaue Fleck bei einer Blutabnahme entstanden sein könnte – als Zeichen eines Blutergusses unter der Haut. Buchautor Gyles Brandreth glaubt aber eines genau zu wissen: „Die Wahrheit ist, dass Ihre Majestät wusste, dass ihre verbleibende Zeit begrenzt war. Sie akzeptierte dies mit all der Anmut, die man erwarten würde.“

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