Gute TippsFunktioniert auch mit Schlagern: Mit einem Gutenachtlied das Kind in den Schlaf wiegen

Funktioniert auch mit Schlagern: Mit einem Gutenachtlied das Kind in den Schlaf wiegen © Pexels|Dominika Roseclay
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Beruhigende Klänge, leise Melodien oder ein sanfter Rhythmus lassen Kinder besser einschlafen. Das wussten schon unsere Großeltern, als sie Lieder an unseren Betten sangen. Wer selbst nicht singen kann oder möchte, kann sich eine Playlist für sein Kind zusammenstellen. Welche Lieder eignen sich dafür?

Die eigene Stimme einbringen

Jede Stimme hat ihren eigenen, unverwechselbaren Klang, ihre eigene Melodie. Ein Lied zu singen vermittelt Geborgenheit, Lieder am Kinderbett begründen eine tiefe Beziehung. Doch in unseren Tagen, in denen alles auf Knopfdruck funktioniert, haben wir verlernt, selbst zu singen. Dabei ist das eine wunderbare Therapie gegen Stress und Depressionen. Erst, wenn es um das Einschlaflied für die Kleinen geht, bemerken wir den Verlust der eigenen Lieder. Das ist schlimm? Nein, denn es lässt sich vieles lernen und durch sinnvolle Kombination mit Musik aus der „Dose“ und eigenen Liedern. So lässt sich eine neue, musikalische Welt für das Kind und sich selbst entdecken.

Schlager zum Ruhig werden

Langsame Schlager als Einschlafhilfe für Kinder sind Klassiker wie Heinz Rühmanns Schlaflied „La Le Lu“. Solche und ähnliche Melodien können die Sammlung der Einschlaflieder begründen. Da der Text einfach gehalten ist, kann hier die Mama oder der Papa ein wenig mitsummen. Selbst, wer auf dem Gebiet des Gesangs unkundig ist und keinen Noten lesen kann, wird hier Freude am eigenen Mitsingen entdecken. Auf diese Weise lassen sich eigene Gutenacht-Programme aufstellen, die dem Kind in den Schlaf helfen.

Was macht das Schlaflied mit dem Kind?

Kinder fürchten oft das Alleinsein und die Dunkelheit, das drückt sich in Weinen, nicht zur Ruhe kommen oder in ängstlichen Fantasien aus. Ein Schlaflied lenkt die Gedanken auf andere Dinge. Da werden ganz alltägliche Situationen beleuchtet, ein Schaf, das auf der Wiese steht, der Mond, der zum Fenster hereinschaut oder die Blumen am Wegesrand, die man heute beim Spazierengehen entdeckt hat. Das Kind erinnert sich an seine Erlebnisse des Tages und vergisst, dass es jetzt schlafen soll. Ein Schlaflied, zusammen mit der summenden Stimme der Eltern verdeutlicht: Alles ist in Ordnung, du musst vor nichts Angst haben, wir sind bei dir, dir kann nichts passieren.

Einschlaflied oder Ohrwurm?

Eine Gefahr des Hörens von Einschlafliedern sind Ohrwürmer, Melodien, die sich so einprägen, dass man sie nicht mehr loswird. Das sind oft Lieder, die eine sehr markante Melodie mit Wiederholungen haben. Besser sind die ruhigen, langsam fließenden Lieder, wie sie in klassischen Schlafliedern vorkommen. Klassiker wie das „Ave-Maria“ oder Interpretationen von „Weißt du, wie viel Sternlein stehen“ wirken als leise Hintergrundmusik beruhigend und werden sich nicht als lästige Ohrwürmer entpuppen.

Die Krönung: Das eigene Schlaflied lernen

Es ist keine besondere musikalische Begabung notwendig, sich selbst einige Kinderlieder anzueignen. Das wichtigste ist der Text, den man auswendig lernen sollte. Die Melodie lässt sich, über eine CD oder den PC angehört, trainieren. Das Kind wird keinen Wert auf Perfektion legen und einfach nur die Nähe, die Wärme und die Liebe aus dem Klang der vorgetragenen Weisen spüren und mit einem friedlichen Lächeln belohnen. Das ist eine wunderbare Eigentherapie, um selbst ebenfalls zur Ruhe zu kommen nach einem anstrengenden, konfliktreichen Alltag.

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