Roland Kaiser: Bittere Wahrheit! Auf dem Schulhof wurde er gehänselt

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Deshalb ist er eine Schlagerlegende

Gerade erst gönnte sich Roland Kaiser eine wohlverdiente Auszeit. Er reiste mit Frau Silvia um die Welt, bevor er nun in die Proben zu seiner Jubiläumstour stürzt. Vorher hat er sich die Zeit genommen, um dem Autor und Schlagerfreund Oliver Polak ein langes Interview zu geben. Er gewährt darin spannende Einblicke in seine Kindheit.

Roland Kaiser - Erst Waisenhaus, dann Pflegemutter

Die Jugend in der Nachkriegszeit verlief für den Sänger, der im Mai 1952 in Berlin als Roland Keiler geboren wurde, alles andere als normal. Seine leibliche Mutter war noch minderjährig und ohne Ehemann. Sie setzte ihn als Säugling vor einem Waisenhaus im Berliner Arbeiterbezirk Wedding ab. Er hatte Glück und wurde früh an eine erfahrene Pflegemutter vermittelt.

Ella Oertel war Alleinstehend, deswegen durfte sie den kleinen Roland nicht adoptieren. Aber sie hatte einen großen Familienkreis und er fühlte sich bei ihr sehr geborgen, erzählt Roland Kaiser in "Polaks Schlagertalk".

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Konflikte auf dem Schulhof: "Das ist doch deine Oma"

"Ella Oertel war für dich quasi deine Mutter", fragt Oliver Polka nach. "Das war sie, bis sie starb. Mit 8 oder 9 Jahren wurde mir klar vermittelt, dass es meine Pflegemutter ist. Das sagen dir Schulkameraden, wenn deren Mutter jünger sind." Roland Kaiser berichtet, wie es zu Streitereien kam. "Das ist doch deine Oma und nicht deine Mutter", hänselten sie ihn. Das wollte der kleine Roland nicht wahrhaben. Er verteidigte sich. "Das sind Situationen, die man erst versucht, verbal zu lösen. Danach haut man dem anderen eine auf die Glocke. Als Kind macht man das schonmal. Das ist normal, oder?" sagt der Schlagerstar schmunzelnd.

Roland Kaiser ist seiner Mutter sehr dankbar

Dann hat ihm Ella Oertel das ohne Umschweife bestätigt. "Sie sagt: Ja, ich bin 'nur' deine Pflegemutter. Aber dieses 'nur" habe ich nicht akzeptiert. Es war eine tolle Zeit als Kind, auch wenn wir nicht viel Geld hatten." Bestimmt war diese Zeit nach dem Krieg nicht immer leicht, dennoch blickt Roland Kaiser sehr dankbar und wohlwollend auf seine Jugend zurück.

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