Wencke Myhre: Dieser Weltstar war ihr Babysitter

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Wencke Myhre : Eine Schlagerlegende

Wencke Myhre, die Schlagersängerin aus Norwegen, ist auch hier in Deutschland zu einem riesigen Erfolg herangewachsen.Mit einer Ausstrahlung, die ihresgleichen sucht, wurde sie in Film, Fernsehen und der Musikbranche ein Hit, den man nie vergisst.

Katrin Voigt
Redaktionsleitung

Sie ist die wohl bekannteste Sängerin Norwegens und machte sich mit ihrem “knallroten Gummiboot” auch in Deutschland unsterblich. Kürzlich feierte sie mit ihrer gesamte Familie ihren 77. Geburtstag. Doch der Anfang hier in Deutschland war kein Zuckerschlecken. Die junge Wencke war nämlich ein Wildfang und brauchte deshalb einen echten “Babysitter”…

Mit zarten 16 Jahren kam Wencke, da schon ein Superstar in Norwegen, nach Deutschland, genauer gesagt nach Hamburg. Und sie wollte leben. Sie wollte lieben. Und sie wollte tanzen. Den ganzen Tag. Doch eigentlich war sie zum Arbeiten hierher gekommen. Ihr Papa aber glaubte an sie: "Er wusste ja, dass ich mich als freies Girl fühlte, immer noch sehr verspielt war. Ich habe zwar keinen Tropfen Alkohol getrunken, aber ich war wild, wollte raus und immer nur tanzen," so Wencke zum "Express"

Wencke bekam also einen echten "Babysitter", wie sie ihre Aufpasser nannte. Unter ihnen war sogar ein richtiger Weltstar!

Wencke Myhre: Babysitter hatten Hüte auf

"Diese Aufpasser – oder Babysitter, wie ich sie nannte – waren James Last, mein damaliger Produzent, und Bobby Schmidt, der die Texte schrieb." James Last hat zu diesem Zeitpunkt bereits einige Erfolge gefeiert und war kein Unbekannter. "Sie mussten überall dabei sein, die Armen! Ich tanzte wie wild, sie saßen am Rand der Tanzfläche, tranken ihr Bier und behielten mich im Auge behalten. Damit auch ich sie nicht aus den Augen verlieren konnte, trugen sie extra Hüte mit angesteckten Federn. So konnten sie für mich in der Menge nicht verloren gehen."

+++ Wencke Myhre: So hat sie die Schlagerbranche verändert +++

Zwei erwachsene Männer, die auf eine junge, wilde Frau aufpassen mussten. Klingt ein wenig degradierend, war aber offenbar nötig. Denn leider war Wencke nicht immer so brav: "Einmal haben sie sich dann doch bei meinem Papa beklagt: 'Wir müssen Wencke wieder nach Hause schicken, wir halten es nicht mehr aus.'

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