Collier, Brosche & Co.Die Accessoires der Royals

Die Accessoires der Royals © Pexels / Engin Akyurt
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Jederzeit adrett und stilvoll gekleidet – so kennen und lieben wir die Royals. Dazu gehören immer auch Accessoires, die mal eher schlicht, mal extravagant ausfallen und den Look abrunden. Neben einer oftmals glamourösen Optik bestechen einige der Stücke außerdem durch eine lange Tradition, andere spiegeln den persönlichen Geschmack des Monarchen oder der Monarchin wider. Wir haben uns die royalen Accessoires genauer angeschaut.

Seit jeher waren Monarchen wichtige Trendsetter für die Gesellschaft. Was die Royals tragen, will jeder haben, aber natürlich kann sich das nicht jeder leisten. Genau das macht ihre Mode sowie auch ihre Accessoires so besonders. Letztere sind oftmals geprägt von wertvollen Edelmetallen und beinahe unbezahlbaren Diamanten. Aber auch Traditionen spielen bei ihrer Auswahl oftmals eine wichtige Rolle, wofür die Krone wohl das bekannteste Beispiel ist. Nicht zuletzt können Accessoires sogar ein politisches Statement sein, wenn sie von einer gewissen Marke oder zu einem speziellen Anlass getragen werden. Ja, sogar keine Accessoires zu tragen, ist daher bei den Royals niemals Zufall, sondern stets eine bewusste Entscheidung, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. So kommt es, dass alle großen Namen der modernen Königshäuser einen individuellen Umgang mit Accessoires pflegen und ihre eigenen Lieblingsteile haben. Es ist daher interessant, einmal einen detaillierten Blick auf die Köpfe, Ohren, Handgelenke und Finger der Royals zu werfen – und auf die Frage, was hinter den jeweiligen Vorlieben bei den Accessoires steckt.

Royale Accessoires

Hand aufs Herz: Fast jeder liebt Accessoires und daher spielen sie eine wichtige Rolle, wenn wir unser Outfit für den Job oder den Alltag zusammenstellen. Wir haben dabei gegenüber den Royals aber den Vorteil, dass uns keinerlei Grenzen gesetzt sind, was wir wann tragen dürfen. In den Königshäusern herrschen diesbezüglich nämlich strenge Vorschriften und somit gilt nicht nur, dass die Adligen jederzeit angemessen gekleidet sein müssen, sondern es ist auch streng vorgegeben, was als angemessen gilt. Modisch genießen sie daher deutlich weniger Freiheiten und manchmal ist sogar vorgeschrieben, welches Accessoires sie zu einem gewissen Anlass tragen müssen. Ob das wirklich ein Nachteil ist, ist jedoch Ansichtssache, schließlich genießen sie eine beinahe endlose Auswahl an wertvollen Ringen, Colliers und Diademen – an Schmuckstücken eben, von denen wir nur träumen können.

Prinzipiell finden sich in der Auswahl alle Accessoires, die wir auch im heimischen Kleiderschrank haben können, wie Tücher, Hüte, Handtaschen oder eben Schmuck. In aller Regel sind sie aber deutlich hochpreisiger oder es handelt sich sogar um traditionsreiche Einzelstücke wie die britischen Kronjuwelen, die nur von ausgewählten Personen zu ausgewählten Anlässen sowie unter hohen Sicherheitsvorkehrungen getragen werden dürfen. Außerdem gibt es noch weitere Schmuckstücke und Details, die als besonders „typisch“ für Königshäuser betitelt werden können. Bei offiziellen Anlässen tragen die Monarchinnen und Monarchen zum Beispiel gerne folgende Accessoires:

Handschuhe

Lange Zeit galt in zahlreichen Königshäusern eine Handschuhpflicht, beispielsweise in Großbritannien. Diese wurde mittlerweile zwar aufgehoben, dennoch zeigen sich vor allem die Damen des Hauses bei offiziellen Anlässen nach wie vor gerne mit Handschuhen.

Das liegt nicht nur an ihrem eleganten Look, sondern sie sollen auch einen hygienischen Zweck erfüllen, schließlich werden bei solchen Gelegenheiten zahlreiche Hände geschüttelt. Wer sich für die Handschuhe entscheidet, muss diese jedoch zum Essen ausziehen, besagen die Regeln – erneut aus hygienischen Gründen.

Hut

Er ist wohl eines der markantesten und wichtigsten Markenzeichen königlicher Familien: der Hut. Auch er war lange Zeit ein Muss für Frauen, um ihre Haare elegant zu bedecken. Mittlerweile besteht die Hutpflicht für Royals nur noch bei besonderen Anlässen, dennoch greifen viele der Damen nach wie vor gerne zu einer eleganten bis extravaganten Kopfbedeckung.

Über die Hüte der adligen Ladies wird deshalb nach Events viel und gerne diskutiert, wodurch sie eine hervorragende Möglichkeit geworden sind, um auf sich aufmerksam zu machen oder ein (politisches) Statement zu setzen.

Diadem

Wer an Könige, Königinnen, Prinzen und Prinzessinnen denkt, denkt automatisch an Kronen. Überraschend ist daher, dass das Tragen einer Tiara bei den Königshäusern nur zu festlichen Anlässen am Abend und auch nur speziellen Personen erlaubt ist. Sie müssen beispielsweise direkt der Königsfamilie oder der Aristokratie angehören und verheiratet sein. Wird eine Krone getragen, kommt es zudem nicht nur auf die Optik an, sondern jedes Schmuckstück hat eine individuelle Geschichte sowie Aussagekraft und wird daher gezielt in Szene gesetzt – oder sogar gänzlich gemieden, wie die angeblich verfluchte „Strawberry Leaf“-Tiara.

Ring

Verfluchte Schmuckstücke soll es auch unter den Ringen geben, welche so manche Angehörige der Königshäuser tragen, zum Beispiel der Verlobungsring von Prinzessin Märtha Louise von Norwegen. Im Allgemeinen werden Ringe von den Royals vor allem in Form von auffälligen Verlobungs- oder Eheringen getragen. Sie können aber auch reine Schmuckstücke darstellen, die gezielt in Szene gesetzt werden, sogar unter den Herren.

Sie wählen dafür bevorzugt Siegelringe. Aber auch schlichte Eheringe finden sich an vielen royalen Händen, beispielsweise bei König Felipe, König Willem-Alexander und Fürst Albert. Demgegenüber verzichtet so mancher verheirateter Monarch bewusst auf das Schmuckstück, darunter Prinz William. Er sei einfach kein Schmuckträger, lautet die Begründung.

Armreif

Auffällige, mit Diamanten besetzte Armreifen dürfen in den Schmuckkästchen der Royals natürlich ebenfalls nicht fehlen. Ein besonders großer Fan dieser Accessoires ist Königin Letizia von Spanien. Eigener Aussage zufolge ist das sogenannte Zwillingsarmband ihr liebstes Schmuckstück, bestehend aus zwei identischen Diamant-Armreifen von Cartier.

Die Diamanten entstammen ursprünglich einer Krone, die Victoria Eugenie von ihrem König Alfons XIII. damals zur Hochzeit bekam. Erneut wird also deutlich, dass Traditionen bei royalem Schmuck eine wichtige Rolle spielen können und die ohnehin teuren Einzelstücke noch wertvoller machen.

Collier

Ist ein besonders würdevoller Auftritt gewünscht, wird in adligen Kreisen gerne zum Collier gegriffen. Häufig gibt es dieses passend zum Diadem und nicht weniger beeindruckend, sprich sie sind mit großen Diamanten oder Edelsteinen besetzt und präsentieren sich in üppigen Farben sowie Formen.

Aber auch schlichtere Halsketten erfreuen sich bei den Royals großer Beliebtheit. Demnach soll eine dreireihige Perlenkette das liebste Schmuckstück der Queen sein.

Brosche

Broschen spielen für die meisten von uns im Alltag kaum noch eine Rolle, gelten sie schließlich eher als veraltetes Accessoire. Die Brosche der Queen ist aber weltweit bekannt und beinahe ihr ständiger Begleiter. Sie war ein Geschenk zu ihrer Hochzeit mit Prinz Philip und stellt für sie daher nun ein wertvolles Andenken dar, das sie fast immer am Herzen trägt.

Sie lautet auf den Namen „Diamond Clematis Brooch“ und wird von Queen Elizabeth angeblich verwendet, um nonverbale Nachrichten zu versenden. Aber auch andere Monarchinnen greifen für besondere Anlässe gerne zu Broschen, um ihren eleganten Look zu unterstreichen.

Ohrringe

Ohrringe werden von den Damen der Königshäuser gerne in allen Variationen sowie zu jeder Gelegenheit getragen. Im Privatleben darf es dabei für viele von ihnen etwas schlichter zugehen, weshalb sich Herzogin Kate gerne für Creolen entscheidet.

Bei offiziellen Anlässen werden die Ohrringe hingegen oft als Hingucker eingesetzt, als sogenannte Statement-Ohrringe. Auch diesbezüglich hat Kate die Nase vorn, denn sie versteht es wie keine andere, ihr Gesicht zu jedem Anlass mit perfekt geeigneten Accessoires optisch einzurahmen.

Handtasche

Zuletzt darf bei den Frauen niemals eine Handtasche fehlen, wenn sie den Palast verlassen. Das hat natürlich praktische Gründe, schließlich werden darin alle wichtigen Gegenstände für den Anlass verwahrt. Genauso muss die Optik überzeugen und die Royals sind sich durchaus bewusst, dass sie mit der Wahl ihrer Taschen weltweite Trends setzen. Das gilt beispielsweise für die „Charlie Classics“-Clutch, die gleich von mehreren royalen Damen öffentlich getragen wurde und daraufhin einen regelrechten Hype ausgelöst hat. Für die Queen sind Handtaschen zudem eine Art „Geheimcode“, verriet sie einst, sprich sie sendet durch eine gewisse Haltung der Handtasche geheime Signale an ihren Hofstaat, um sie beispielsweise aus einem langweiligen Gespräch zu erlösen. So praktisch können Handtaschen sein!

Accessoires und Schmuck spielen im Leben und in der Mode der Royals also eine wichtige Rolle. Allerdings müssen sie bei ihren Entscheidungen zahlreiche Regeln beachten und dazu gehört zum Beispiel, dass Diamanten nicht vor 18 Uhr getragen werden dürfen – ausgenommen natürlich persönliche Schmuckstücke wie Verlobungsringe. Auch deshalb blickt die Welt stets gespannt auf die Auswahl an Accessoires, für welche sich die Monarchinnen und Monarchen zu verschiedenen Anlässen entscheiden; denn manchmal haben sie eine weitaus tiefere Bedeutung, als sich auf den ersten Blick vermuten lässt.

Private Schmuck-Vorlieben

Natürlich tragen die Royals auch abseits offizieller Anlässe gerne Schmuck und Accessoires, wie Herzogin Kate ihre bereits erwähnten Creolen. Dabei hat jeder Monarch und jede Monarchin individuelle Vorlieben: Manche lassen den Schmuck in der Freizeit am liebsten weg, andere haben bevorzugte Accessoires mit besonderer Bedeutung und wieder andere hegen eine regelrechte Leidenschaft für spezielle Schmuckstücke.

Luxusuhren

Dazu gehört zum Beispiel Queen Elizabeth II., die eine beeindruckende private Sammlung an Luxusuhren besitzt, obwohl Uhren nicht zum klassischen Outfit eines Royals gehören. In dieser Sammlung finden sich allerhand bekannte Namen wie Jaeger-LeCoultre oder Audemars Piguet – eine der bedeutendsten Manufakturen der Schweiz. Sie ist seit ihrer Gründung 1875 ein Familienbetrieb, weltweit berühmt und beliebt – auch bei den Promis. Am bekanntesten ist sicherlich das legendäre Modell Royal Oak aus dem Jahr 1972, die erste Sport- und Stahluhr der hohen Uhrmacherkunst – und damals eine Revolution.

Mindestens 14 Armbanduhren der Luxusklasse soll die Sammlung der Queen mittlerweile umfassen. Experten schätzen sogar, dass sie in den vergangenen Jahren weiter gewachsen ist. Wer genau hinsieht, wird daher bemerken, dass unter ihrem Ärmel hin und wieder eine Uhr hervorblitzt, denn nur selten verlässt sie das Haus ohne eines ihrer kostbaren, wenn auch schlichten Sammlerstücke.

Armbänder und Ringe

Mit ihrer Vorliebe für Accessoires, die in königlichen Kreisen eher ungewöhnlich sind, ist die Queen nicht alleine. Prinzessin Mary beispielsweise trägt im Privatleben fast immer ein Armband, das die Porträts ihrer Familie enthält, ebenso wie ihr Monogramm und jenes ihres Gatten Frederik.

Königin Mathilde ist ebenfalls nur selten ohne Armband zu sehen – in ihrem Fall mit einem Herz für jedes ihrer Kinder. Mit dem Verlobungsring hat Prinz Harry seiner Meghan ebenfalls ein persönliches Geschenk gemacht, das sie nun stets bei sich trägt: Er besteht aus drei Diamanten, wovon zwei aus einer Brosche stammen, die einst Harrys verstorbener Mutter gehörte. Der mittlere größte Diamant kommt hingegen aus Botswana, denn dieses Land hat für das Paar eine ganz besondere Bedeutung. Auch für die Royals kommt es bei der Auswahl ihrer liebsten Accessoires und Schmuckstücke also nicht immer nur auf die Optik oder den Preis an.

Gut zu wissen: Die Dresscodes der Royals

Wir haben nun schon mehrfach erwähnt, dass für Mitglieder der königlichen Familien strenge Regeln gelten, wenn es um ihre Accessoires und ihre Kleidung im Allgemeinen geht. Daher ist es interessant, einmal im Detail zu klären, um welche Dresscodes es sich dabei handelt. Natürlich sind diese stets auch abhängig vom jeweiligen Könighaus, dennoch ähneln sie häufig jenen, die bei der britischen Monarchie gelten:

  • Die Royals müssen immer ein schwarzes Outfit im Gepäck haben, falls ein Trauerfall eintritt, sodass sie sich überall auf der Welt spontan umkleiden können.
  • Fuß- und Fingernägel müssen gepflegt, aber in neutralen Farben gehalten sein. Bunter Nagellack ist dementsprechend nicht erlaubt.
  • Trägt eine royale Frau einen Mantel, darf sie diesen während des gesamten Anlasses nicht ausziehen. Das gilt selbst innerhalb von Gebäuden. Deshalb ist es oftmals sogar irrelevant, welche Kleidung beispielsweise eine Prinzessin oder Herzogin unter ihrem Mantel trägt.
  • Ein Muss ist außerdem eine Strumpfhose, wann immer ein Rock oder ein Kleid getragen wird – und das ist bei offiziellen Anlässen in vielen Königshäusern nach wie vor Pflicht. Nackte Beine sind hingegen nur bei Kindern erlaubt.
  • Lange Hosen dürfen von Jungen nämlich erst ab einem gewissen Alter getragen werden. Deshalb tragen Kinder im englischen Königshaus immer Shorts, meistens in Kombination mit hohen Strümpfen. Das gilt in der Regel bis zu einem Alter von etwa acht Jahren.
  • Absatzschuhe sind für Damen am Hof bei gewissen Anlässen vorgeschrieben, aber dürfen in ihrer Art sowie Höhe individuell gewählt werden. Nur um einen Keilabsatz darf es sich nicht handeln, zumindest nicht bei den britischen Royals.
  • Die Handtasche spielt unter den Accessoires zudem eine besondere Rolle: Hier ist vorgegeben, dass sie entweder als Clutch in der Hand oder mit einem Henkel in der Armbeuge getragen werden muss. Sie darf zudem genutzt werden, um sich zu schützen, beispielsweise vor ungewolltem Händeschütteln. Auch das erklärt den Hype um die vorab erwähnte Clutch.
  • Weite Röcke oder Kleider, die durch den Wind zu tiefe Einblicke erlauben könnten, werden mit Gewichten im Saum versehen. Überhaupt ist es für royale Damen natürlich verpönt, zu viel Haut zu zeigen.
  • Eine Grundregel, die auf viel Zustimmung in der Öffentlichkeit stößt, ist außerdem das strikte Verbot von Pelz. Echter Pelz darf von den Royals in keiner Form getragen werden, nicht einmal als kleiner Kragen am Mantel.

Selbstverständlich handelt es sich hierbei um die Grundregeln für offizielle Anlässe. Das bedeutet aber nicht, dass die Familienmitglieder der Königshäuser in ihrer Freizeit tragen dürfen, was sie wollen – zumindest in der Öffentlichkeit.

Dort lautet der Dresscode in aller Regel „Smart Casual“, sprich der Look darf legerer sein als bei offiziellen Auftritten, dennoch muss er stilvoll sein. Jeans sind daher ungerne und nur selten gesehen. Empfohlen werden stattdessen Chinos, Poloshirts, Hemden, Blusen, Pullover oder Blazer. Frauen dürfen auch privat Röcke und Kleider tragen, die jedoch keine zu tiefen Einblicke gewähren.

Royale Brüche mit der Etikette

Die meisten Monarchen und Monarchinnen halten sich streng an diesen Dresscode. Das bedeutet aber nicht, dass er in der Vergangenheit nicht schon gebrochen wurde.

Herzogin Meghan Markle

Vor allem Herzogin Meghan hat in den letzten Jahren immer wieder damit Schlagzeilen gemacht, den royalen Dresscode zu brechen. Beliebt machte sie sich im Königshaus dadurch allerdings nicht. Was ihr beispielsweise als Fauxpas ausgelegt wurde, war das Tragen einer Handtasche über der Schulter, anstatt in der Armbeuge, oder die Wahl von Jeans zum Wimbledon-Turnier.

Prinzessin Diana

Als Revoluzzerin in Modefragen galt am britischen Hof auch Prinzessin Diana. Sie wurde dadurch als Stilikone gefeiert und sie verstand es, Mode zu politischen Zwecken einzusetzen. Bei ihr waren modische Fehltritte nämlich kein Versehen, sondern bewusst geplant, beispielsweise als Racheakt für die Affäre ihres Ehemanns mit Camilla Parker Bowles.

Das zu kurze und figurbetonte Kleid bei ihrem nächsten öffentlichen Auftritt blieb der Öffentlichkeit bis heute im Gedächtnis. Ebenso ihr geblümter, aber im Gegenlicht durchsichtiger Sommerrock und das überdimensionierte, karierte Kostüm in kräftigem Türkis, das zwar nicht unbedingt als Highlight gefeiert wurde, aber ihr zumindest Aufmerksamkeit einbrachte.

Herzogin Kate

Sogar Herzogin Kate musste in der Vergangenheit einige Kritik für ihre Kleidung und Accessoires einstecken. Nicht nur, dass sie oft und gerne Keilabsätze trägt, obwohl diese von der Queen eigentlich verboten wurden.

Sie erschien auch bereits aus Versehen in den falschen „Landesfarben“ bei Veranstaltungen oder in einem zu kurzen Kleid und dann auch noch in knalligem Rot, als der Dresscode eigentlich gedeckte Töne vorschrieb. Ob das nicht vielleicht doch ein bisschen Absicht war? Denn das Auffallen war ihr dadurch garantiert, ebenso wie einst ihrer Schwiegermutter Diana.

Weitere Regelbrecher

Aber es sind nicht nur Meghan und Kate, die heutzutage häufiger Kritik einstecken müssen, wenn es um ihre Kleiderwahl geht. Fast jeder Royal hat schon einmal modisch daneben gelangt.

Prinzessin Eugenie zeigt oft und gerne ihre Knie, Königin Silvia wählte umstrittene Schuhe im Leo-Look, ein Pullover von Prinzessin Sofia stellte sich im Blitzlichtgewitter als durchsichtig heraus, Fürstin Charlène wählte einen Hut, der alles andere als vorteilhaft war – und erntete dafür Spott. Damit ist die Liste der absichtlichen oder unabsichtlichen royalen Fehltritte noch lange nicht zu Ende.

Vermutlich sind sie aber nur ein Beweis dafür, dass auch in den Königshäusern langsam ein Umdenken stattfindet und genau deshalb sind Mode sowie Accessoires ein so mächtiges Mittel: Sie können eine Gesellschaft beeinflussen und verändern. Es bleibt daher spannend, ob sich einige der Grundregeln in den kommenden Jahren auflockern oder sogar auflösen werden – und welche.

Royaler Nachwuchs: Die Thronfolger von morgen

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