Berührende WortePietro Lombardi: „Ich habe immer das Gefühl gehabt, ich werde nicht geliebt“

Pietro Lombardi: „Ich habe immer das Gefühl gehabt, ich werde nicht geliebt“ ©RTL/ Christopher Bielke
Jenny Rommel
Redakteurin

Vor elf Jahren gewann Pietro Lombardi die achte Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ – seitdem ist nichts mehr, wie es mal war. In der Doku „Pietro Lombardi: Familie – Glaube – Liebe“ spricht der Musiker über seine Karriere und gibt ungewohnt offene Einblicke in sein Seelenleben.

Pietro Lombardi: „Ich habe viele Tränen vergossen“

Zwar hat der Musiker, der erst seit seinem 16. Lebensjahr singt und mit 17 Jahren „DSDS“ gewann, der Castingshow viel zu verdanken. Doch er weiß aus Erfahrung, dass die Arbeit erst danach richtig anfängt: „Vor allem als Castingkünstler hat man es immer ein bisschen schwerer. Ein Jahr wird man gehypt und jeder liebt einen. Und im nächsten Jahr wird mal fallen gelassen. So ist das nun mal. Was heißt fallen gelassen: Dann kommt der Neue und dann wird es einfach schwierig“, so der 30-Jährige in der Doku „Pietro Lombardi: Familie – Glaube – Liebe“ (RTL+). Er verrät, dass auch er viele Ängste hatte: „Ich habe viele Tränen vergossen.“ Doch er hat es geschafft – ist mittlerweile ein etablierter Künstler mit großer Fanbase, die er sich hart erarbeitet hat.

Starke Selbstzweifel

Nach außen hin wirkt der Musiker stets stark und souverän – dass jedoch genau das Gegenteil lange der Fall war, offenbart er jetzt: „Ich war immer ein Typ, nach außen selbstbewusst, aber ich hatte immer Selbstzweifel. Ich habe immer das Gefühl gehabt, ich werde nicht geliebt. Und egal, was ich mache: Es ist falsch.“ Pietro Lombardi, der 2023 als Juror wieder bei „DSDS“ mit dabei ist, hat zwei Geschwister: einen älteren Bruder und eine jüngere Schwester. Als „mittleres Kind“ glaubte er immer wieder, weniger geliebt zu werden – völliger Quatsch, wie er heute weiß.

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Aufwühlende Kindheit

Aufgewachsen ist der Sänger in der Südstadt von Karlsruhe: „Ich bin ein Junge von der Straße. Ich bin komplett im Ghetto aufgewachsen, sozusagen. Karlsruhe Südstadt war so der Stadtteil, der eigentlich für sehr viel Kriminalität steht.“ Pietro Lombardi, der bald wieder Vater wird, offenbart: „Dementsprechend habe ich in meiner Kindheit viel Scheiße gebaut.“ Er betont immer wieder, dass er aus einfachen Verhältnissen kommt und es „nicht immer einfach“ war. „Das Business ist sehr hart. Du weißt nie: Wer meint es mit dir ehrlich und wer nicht? Ich bin in meinen elf Jahren oft auf die Schnauze gefallen“, so der Vater eines Sohnes. Heute muss er sich rein finanziell keine Sorgen mehr machen, hat seine Schäfchen im Trockenen. Trotzdem oder genau deswegen sagt er: „Ich vergesse nie, woher ich komme.“ Und genau das ist wohl auch sein Geheimrezept!

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