Ob auch seine royale Familie hineingelesen hat?Prinz Harry: Biografie „Reserve“ auf Platz eins aller deutschsprachigen Bestsellerlisten

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Jenny Rommel
Redakteurin

Worüber wird Prinz Harry in seiner Autobiografie „Reserve“ (Originaltitel: „Spare“) schreiben? Wie polarisierend werden seine Memoiren? Und wird er auch auf den Bruch mit seiner royalen Familie eingehen? All diese Fragen stellten sich viele Wochen und Monate vor Erscheinen des Skandalwerks. Seit eineinhalb Wochen ist klar: Der zweifache Vater lässt so gut wie gar nichts aus – und das interessiert die Menschen weltweit!

Prinz Harry: Biografie „Spare“ in Großbritannien ein Renner

So wurden in den ersten 24 Stunden mehr als 400.000 Exemplare des Werks in seiner Heimat Großbritannien verkauft, wo das Buch „Spare“ heißt. Dazu gehören nicht nur das Hardcover, sondern auch E-Books und Hörbücher. Das zumindest berichtet der Verlag „Transworld“, der zum Verlagshaus „Penguin Random House“ gehört, wo die Autobiografie erschienen ist. Laut der „Tagesschau“ sagte Geschäftsführer Larry Finlay: „Wir haben immer gewusst, dass dieses Buch fliegen würde, aber es übertrifft sogar unsere optimistischsten Erwartungen.“ Er ergänzt, dass nur „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ sich am ersten Verkaufstag im Jahr 2007 öfter an den Mann und an die Frau bringen ließen: „So viel wir wissen, sind die einzigen Bücher, die sich an ihrem ersten Tag besser verkauft haben, jene mit dem anderen Harry in der Hauptrolle.“

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Das Buch erschien in 16 Sprachen

In Großbritannien ist „Spare“ also ein Bestseller. Ob auch seine royale Familie sich ein oder mehrere Exemplare des Buches, für das der zweifache Vater angeblich rund 37 Millionen Euro bekommen haben soll, gesichert hat? Harry selbst glaubt nicht daran. Im TV-Interview mit dem Journalisten Tom Bradby für den Sender „ITV“ sagte der 38-Jährige, der seine einstige Familie gerne zurückhätte: „Ich glaube nicht, dass sie das Buch lesen werden.“ Doch ob sie wirklich am Werk des Jahres, das in 16 Sprachen übersetzt wurde, vorbeikommen? Immerhin ist das Interesse riesig – und das bleibt auch Prinz William oder König Charles nicht verborgen. Mit ziemlicher Sicherheit wollen auch sie wissen, worüber die ganze Welt spricht – und was ihr Bruder und Sohn über sie noch zu sagen hat.

 

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Frühzeitige Veröffentlichung in Spanien

Eigentlich sollte das Werk weltweit erst am 10. Januar erscheinen. Doch in Spanien lag es für kurze Zeit schon in der letzten Woche in den Buchläden aus. Ein Versehen? Das wagen viele zu bezweifeln. Fakt ist: Die Menschen interessieren sich für den 38-Jährigen, der viel zu früh seine Mutter verlor. Im Pressetext heißt es: „Indem ich meine Geschichte schildere – die Höhen und Tiefen, die Fehler und die gewonnenen Erkenntnisse – trage ich hoffentlich dazu bei, zu zeigen, dass wir unabhängig von unserer Herkunft mehr gemeinsam haben, als wir denken.“ In Großbritannien wurde das Buch zwar in den ersten 24 Stunden mehr als 400.000-mal verkauft. Man darf aber nicht vergessen: Die meiste Zeit seines Lebens verbrachte der Royal im Vereinigten Königreich. Klar, dass sich die Menschen dort vermehrt für die Aussagen des zweifachen Vaters interessieren. Nicht, weil all die Käufer Fans des Aussteigers sind, sondern weil einige auch einfach mitreden möchten.

Auch im deutschsprachigen Raum ist das Buch ein Bestseller

In Deutschland, Österreich und der Schweiz lag die Startauflage bei 200.000 Exemplaren. Wie der Penguin Verlag nun mitteilt, hat es Prinz Harrys Werk „aus dem Stand an die Spitze der deutschsprachigen Bestsellerlisten“ geschafft. „Seine mit Spannung erwartete Autobiografie »RESERVE« belegt am kommenden Samstag Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste und führt schon jetzt die Sachbuch-Charts von Media Control und Börsenblatt an“, heißt es in einer Pressemitteilung. Eine zweite Auflage ist bereits in Druck, da die erste Auflage gänzlich ausgeliefert wurde. „Allein am Erscheinungstag gingen über 40.000 Exemplare von ‚RESERVE‘ über die Ladentische“, so eine Sprecherin.

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