Er ist gesegnet und verfluchtNino de Angelo: Die Wahrheit hinter seinen Alkohol-Postings

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Nino de Angelo: Die Wahrheit hinter seinen Alkohol-Postings © Gerhard Wingender/ Schlager.de
Jörg Schulz
Redakteur

Nino de Angelo besingt sich selbst: Er ist „gesegnet und verflucht“. Gesegnet mit seiner Musik. Verflucht durch den Teufel Alkohol. Zum Jahreswechsel 2021/2022 hatte er beschlossen, die Finger von harten Drinks zu lassen. So sagte er es „BILD“. Doch seit einigen Wochen postet er auf seinen Social Media-Kanälen regelmäßig Alkohol-Inhalte. Zuletzt hielt er eine Magnumflasche schottischen Whiskeys in die Kamera. „Early Bird“, schrieb er dazu. Sollte das wirklich sein Frühstück sein? Jetzt verrät Nino De Angelo exklusiv die Wahrheit bei Schlager.de.

Nino de Angelo erfand sich neu

Der Alkohol, das Kokain. Krebs, die unheilbare Lungenkrankheit COPD. Vier gescheiterte Ehen. Seit fünf Jahren ist er mit seiner Simone zusammen, lebt mit ihr auf ihrem Reiterhof im Oberallgäu. Sogar von Heirat war die Rede. Doch dann machte ihnen die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung, wie er „BILD“ verriet. Trotzdem schien alles gut für Nino de Angelo, der sich längst mit dem Tod beschäftigt hat, zu verlaufen. Nicht zuletzt, weil er sich mit seinem aktuellen „Gesegnet und Verflucht“-Album musikalisch neu erfand und einen Volltreffer landete.

Nino de Angelo: „Nüchtern betrachtet war besoffen doch besser“

Nun aber diese irritierenden Postings. Mit Drinks, mit dicken Zigarren. Und Sätze wie: „Nüchtern betrachtet war besoffen doch besser“, gegenüber „BILD“ befeuerten die schlimmsten Befürchtungen seiner besorgten Fans: Nino de Angelo, der seine Karriere beenden will, richtet sich wieder zugrunde! Entsprechend kommentierten seine Fans und prominenten Freunde auch das letzte Posting ihres Lieblings mit der Monster-Whiskeyflasche. Etwa Schauspielstar Sven Martinek: „Für intravenös? Dat Zeug tut nicht gut.“ Dahinter setzte Martinek ein Wut-Smiley.

Für Nino de Angelo ist das Whiskeyflaschen-Foto einfach lustig

Schlager.de erreichte Nino de Angelo am Telefon. Und fragte: Sind sie wieder dem Alkohol verfallen? Der lacht. Und mit seiner tiefen, rauh-rauchigen Stimme stellt er klar: „Nein! Das ist doch alles nur Blödsinn. Diese Flasche habe ich im Duty Free-Shop am Flughafen entdeckt. Ich fand es einfach lustig, damit ein Foto zu machen. Wenn man heutzutage Aufmerksamkeit erregen und Follower erreichen will, muss man auch polarisieren. Viele wissen hoffentlich, dass es reine Ironie von mir ist. Einige wohl auch nicht.“

Nino de Angelo möchte kein Moralapostel sein

Nur deshalb werde er nicht plötzlich zum Moralapostel. Nino de Angelo: „Außerdem weiß doch niemand wirklich, ob ich saufe oder nicht. So erregt man eben Aufmerksamkeit.“ Und was denkt seine Simone darüber? Nino de Angelo:“Die lacht über sowas. Bei dem Foto mit der Riesenflasche war sie übrigens dabei. Sie stand in der Parfum-Abteilung, mich inspirierte eben die Alkohol-Abteilung.“ Nino De Angelo, der sich kürzlich für sein Comeback liften ließ, und seine Simone scheinen es zu beweisen: Schwarzer Humor kann manchmal auch Fluch und Segen sein.

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