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Andrea Berg kritisiert das Schulsystem

Andrea Berg kritisiert das Schulsystem © Thomas Bitterer

Sich selbst hat die sympathische Künstlerin mit der Verwirklichung ihres Hotelkomplex s´Dörfle im schönen Schwabenländle einen großen und lang gehegten Traum erfüllt. Ihr Wunsch, Menschen in einem von ihr mit Liebe selbst gestalteten Hoteldorf, einen Ort der Erholung und der Zuflucht zu bieten, ist wahr geworden. Und die Auseinandersetzung mit der Projektverwirklichung haben Andrea Berg nachdenklich werden lassen.

Des öfteren wurde die derzeitige Schulpolitik in Bezug auf verkürzte Schulzeit, Lehrermangel oder aber unzureichende Ernährung in den Schulen kritisiert. Dass sich nun die engagierte Schlagersängerin zu diesem Thema äußert, mag zunächst verwundern. Andrea Berg, eine der erfolgreichsten Sängerinnen in unserem Lande, ist sehr vielseitig ambitioniert. So hat sie sich lange Jahre z.B. persönlich um ihre Hospizarbeit in ihrer Heimatstadt Krefeld gekümmert und sich auch für das Kinderzentrum Stups eingesetzt.

Im Dörfle von Andrea Berg geht es zünftig zu

Das “s´Dörfle” ist ein Refugium mit speziellem Zauber im Schwabenland. Neben individuellen Standart- bis Luxusunterkünften findet man ein Wirtshaus mit deftiger Hausmannskost. Das Essen ist für die Gäste im zünftigen Landküchenstil zubereitet. Selbstverständlich sind Produkte aus der Region, gute, schmack- und nahrhafte Speisen in Hausmannstradition Programm.

Dazu gehört auch das Weitergeben der Rezepte und das gesellige kochen miteinander, dies sind die “Zutaten”, die es für einen erholsamen Urlaub, Streicheln der Seele und die Unterstützung eines gesunden Lebenwandels braucht. All diese Dinge kommen laut Berg im Lehrplan der Schulen zu kurz. Anstatt die Zeit vermehrt mit “toten Sprachen” oder komplizierten, pysikalischen Berechnungen zu vertreiben, sollten Schüler wieder mehr in den Dingen des Lebens unterrichtet werden. Hauswirtschaft stehe ihrer Meinung nach ganz oben auf dem Stundenplan, in jedem Fall gehöre es zu dem Handwerkszeug, das einem Schüler/einer Schülerin fürs Leben mitgegeben werden sollte und ihn/sie fürs Erwachsensein rüste.

So mag man sich auf das Abenteur “Urlaub in einem Dörfle” einlassen, in dem man nebenbei halt fürs Leben lernt.

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