Karel Gott – Nach der Krebs-Erkrankung musste er wieder das Singen lernen

Karel Gott – Nach der Krebs-Erkrankung musste er wieder das Singen lernen © Murat Aslan

Am liebsten übt er im Badezimmer. Die Tonleiter, aber auch Atemübungen. Immer wieder „Mmmm“, „brrrrrr“ und „bababa, bobobo“ … „Die Akustik im Bad ist toll“, sagt Karel Gott (wird am 14. Juli 77 Jahre alt) – und schmunzelt: „Hier stört mein Gesang weder meine Frau Ivana noch meine beiden Mädchen.“ Er will Charlotte Ella (10) und Nelly (8) nicht beunruhigen. Denn seine Stimme klingt noch schwach, kaum ein Ton, den er richtig trifft und lange halten kann. Eine Folge des Lymphdrüsenkrebses und der anschließenden Therapien (NEUE POST berichtete). Gift für die Stimmbänder war das.

 

Doch mit jedem Tag, an dem der Sänger trainiert, wird seine „goldene“ Stimme kräftiger, klingt er wieder mehr wie er selbst. „Ich bin darüber sehr glücklich“, freut sich Karel Gott. „Aber ich weiß auch: Der Weg ist noch lang. Deshalb, bitte, habt Geduld mit mir. Ich werde erst auf einer Bühne stehen, wenn ich wieder richtig singen kann …“

Stichwort Geduld. Die ist nicht gerade seine Stärke. Also übt er mit eiserner Disziplin. Im Badezimmer, aber auch, wenn er mit Hundedame „Stella“ spazieren geht, beim Angeln in der Wildnis oder kurz vor dem Zubettgehen. Denn jetzt, wo er wieder gesund ist, will er nur eins: „Zurück auf die Bühne, zu meinen Fans. Gerade sie haben mir neben der Familie die Kraft gegeben, wieder gesund zu werden.“

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