Königin Letizia: Letizia streichelte ihren Babybauch, da beging ihre Schwester Selbstmord

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Königin Letizia: Letizia streichelte ihren Babybauch, da beging ihre Schwester Selbstmord © Carlos R. Alvarez / WireImage
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31.10.2021

Erika Ortiz († 31) litt unter Angstzuständen und war in psychiatrischer Behandlung (Serie: Der Moment, der alles veränderte)

Es war schon spät am Abend des 6. Februar 2007. Im Zarzuela-Palast in Madrid hatten sich Letizia (damals 34) und ihr Mann Felipe (damals 39), zu dieser Zeit Kronprinz von Spanien, gegen 23 Uhr zur Ruhe begeben. Das Paar kuschelte sich in die Kissen, plauderte über den vergangenen Tag – und über das, was kommen mag.

Die Prinzessin erwartete ihr zweites Kind, sie war im sechsten Monat. Doch sie ahnte nicht, dass in diesen Minuten eine Tragödie ihr Leben für immer verändern würde. Denn während Letizia ihren Babybauch streichelte, beging ihre Schwester Selbstmord.

Zur gleichen Zeit, rund 20 Kilometer entfernt, lag auch Erika Ortiz († 31) im Bett. Neben sich hatte sie mehrere Schachteln mit Medikamenten. Sie war allein in der Wohnung in der Calle de Ladera de los Almendros im Madrider Stadtviertel Vicálvaro. Nur ihre dunklen Gedanken leisteten ihr Gesellschaft: Sie hatte sich im Jahr zuvor von ihrem Lebensgefährten Antonio Vigo (34) getrennt, dem Vater ihrer Tochter. In dieser Nacht übernachtete die kleine Carla (6) bei ihm.

Letizias Schwester war bei einer TV-Produktionsfirma angestellt. Ihr Chef sagte später, dass sie wegen Depressionen und Angstzuständen in psychiatrischer Behandlung und sogar monatelang krankgeschrieben war. Erst kurz zuvor sei sie an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt, habe sich jedoch erneut zwei Tage krankgemeldet. Am Mittwoch, den 7. Februar 2007, wurde sie wieder in der Firma erwartet – doch sie erschien nicht.

Ihr neuer Freund, der Kameramann Roberto Garcia, entdeckte Erika nachmittags tot in ihrer Wohnung. Der Gerichtsmediziner stellte fest, dass sie in der Nacht durch eine Überdosis Tabletten gestorben war. Im Schlaf.

Erika hinterließ fünf handgeschriebene Abschiedsbriefe an ihre Liebsten – ob auch einer für Letizia darunter war, wurde jedoch nie bekannt.

Die Nachricht vom Tod der geliebten Schwester traf die Prinzessin mitten ins Herz. Weinend sank sie in die Arme ihres Mannes. Felipe sagte alle seine Termine ab – und ließ seine Frau nicht mehr aus den Augen. Der traurige Verlust überschattete auch die letzten Monate ihrer Schwangerschaft. Am 29. April kam Tochter Sofia zur Welt.

Zu der Trauer kam die Frage nach dem Warum – und die quält Letizia bis heute. Immer wieder grübelt sie in schlaflosen Nächten, ob sie Anzeichen übersehen hat und ob sie ihre Schwester hätte retten können.

Der Schmerz wird sie für den Rest ihres Lebens begleiten.

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