„Der Kommissar“ ist wieder da! – Falco

„Der Kommissar“ ist wieder da! – Falco Alexander Kerbst als Falco © Marcel Klette

Es ist eine Hommage an den vor fast 20 Jahren verstorbenen österreichischen Popstar – „Falco – das Musical“. Im Februar wäre Hans Hölzel, so der bürgerliche Name von Falco, 60 Jahre alt geworden. Durch einen tragischen Autounfall auf der Dominikanischen Republik wurde die österreichische Pop-Ikone 1998 viel zu früh aus dem Leben gerissen.

„Unsterblich ist man erst, wenn man tot ist“, philosophiert Falco auf dem Höhepunkt seiner Karriere, und er wolle so sterben wie James Dean. „Auf einer Kreuzung, im Porsche. Zack. Aus.“ Mit seinem Tod startet das biografische Musical, das die wichtigsten Stationen in Falcos Leben nachzeichnet: das absolute musikalische Gehör, die Erfolge als Sänger, die Alkoholexzesse, die gescheiterten Beziehungen („Die Frau, die es mit mir aushält, muss erst noch geboren werden“) und der Niedergang.

Als Bindeglied und Erzähler agiert Falcos Manager Horst Bork. Dieser hatte spannende Anekdoten parat. So erfuhren die Besucher im Kongresshaus in Zürich, dass der Sänger seinen ersten Hit «Der Kommissar» erst auf die B-Seite seiner Kassette verbannen wollte, und er in Amerika in einer grossen Show als „aus dem Land, wo Adolf Hitler herkam“ angekündet wurde.

Trotz seiner tragischen Geschichte ist das Musical sehr unterhaltsam. Natürlich werden alle Hits des genialen Künstlers – wie „Jeanny“, „Der Kommissar“ oder „Rock me Amadeus“ – dargeboten. Im Hintergrund werden zwischendurch Original-Bilder von Falco eingeblendet. Eigentlich endet das Musical mit dem Lied „Out of the dark“, das posthum veröffentlicht worden ist. Doch Falco und die fünfköpfige, grandios aufspielende Band werden nicht ohne mehrere Zugaben von der Bühne gelassen.

„Falco – das Musical“ geht noch bis 11. Juni auf Tournee in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Termine und Tickets auf www.falcomusical.com.