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Karel Gott: “Ich spüre jeden Tag, dass meine Uhr tickt”

Karel Gott: “Ich spüre jeden Tag, dass meine Uhr tickt” © Murat Aslan

Achtzig zu werden ist ein Meilenstein. Besonders, wenn man, wie Karel Gottdem Tod schon oft von der Schippe gesprungen ist. Spürt er angesichts seines Geburtstages am 14. Juli, dass seine Uhr tickt? “Natürlich. Jeden Tag”, gab er im “Stern” zu und legte eine bewegende Beichte ab.

 

Auch, wenn er schon schlimme Autounfälle überstanden hatte – seine Krebserkrankung veränderte alles. Beim Verunglücken, so der Sänger, wusste er: Ich lebe noch, das wird wieder. "Aber bei dieser blöden Krankheit, die ich hatte – das war sehr dramatisch." Er sei heute nur hier, weil die moderne Medizin, die Ärzte ihm sein "unglaubliches Überleben ermöglicht haben". Doch die schreckliche Diagnose wäre der Moment gewesen, in dem er gespürt habe: Jetzt läuft die Zeit!

Zudem bereiteten ihn die Ärzte darauf vor, dass nicht jede Beziehung so eine Belastung verkraftet. "Aber meine Frau ist perfekt", so Karel dankbar über Ivana. "Sie hat mich ganz selbstverständlich (...) gepflegt. Zu mir gehalten in den schwersten Zeiten meines Lebens." Das Thema Endlichkeit hat er in einem Duett mit seiner Tochter Charlotte verarbeitet.

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