Familien-TragödieKarel Gott – Die Witwe schwelgt im Luxus – die Tochter bettelt um Brot

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Karel Gott – Die Witwe schwelgt im Luxus – die Tochter bettelt um Brot © IMAGO / CTK Photo
NEUE POST

Wäre das Leben dieser beiden Frauen ein Märchen, dann wäre es „Frau Holle“. Auf der einen Seite die Goldmarie, der alles gelingt, die reich beschenkt durchs Leben tanzt. Und auf der anderen die Pechmarie. Gebeutelt von falschen Entscheidungen, arm wie eine Kirchenmaus – gemieden von allen. Die beiden wichtigsten Frauen im Leben des großen Karel Gott († 80) stehen auf zwei unterschiedlichen Seiten. Seine Witwe Ivana schwelgt im Luxus – und die älteste Tochter Dominika bettelt um Brot.

„Ich habe in den letzten Wochen einige Dinge verkaufen müssen, die mir mein Vater einst geschenkt hat“, erzählt Dominika Gott jetzt in einem Interview. Eine goldene Halskette war dabei, so heißt es, Bilder und kleine Andenken. Denn Dominika kann nicht arbeiten, um Geld zum Leben zu verdienen. Nach ihrem Selbstmordversuch geht es ihr immer noch psychisch zu schlecht (NEUE POST berichtete).

Sie wohnt nun in Finnland, in einer kleinen Wohnung, ohne Perspektive, ohne Zukunft. Und vor allem: ohne einen Cent zum Leben … „Mir blieb einfach keine Wahl“, sagt sie mit Tränen in der Stimme. „Ich habe kein Geld, ich habe keinen Job. Ich habe Angst!“ Denn Hilfe ist nicht in Sicht. Dominikas Stiefmutter, Ivana, will sie nicht unterstützen. Schon gar nicht finanziell. Dabei wäre es ein Leichtes für sie. Denn Ivana schwimmt im Geld. Zum Zeitpunkt seines Todes 2019 besaß Karel Gott ein Nettovermögen von 50 Millionen Euro. Hinzu kommt die schicke Villa mitten in Prag. 10 Zimmer, drei Badezimmer. Außerdem das Ferienhaus in Daubitz an der Grenze zu Deutschland. Unzählige Kunstwerke an den Wänden, Skulpturen in den Gärten – alles von beträchtlichem Wert.

Reiche Menschen haben oft die Angewohnheit, geizig zu sein. Ihren Reichtum im wahrsten Sinne des Wortes zu hüten wie einen Schatz. Ivana Gott ist da keine Ausnahme. „Sie unterstützt mich nicht, sie hilft mir nicht!“, wirft Dominika Gott deshalb ihrer Stiefmutter vor. Ob der Vorwurf gerechtfertigt ist? Sicher ist nur, Karel Gott hätte das nicht gewollt. „Dass alle in Frieden leben, wenn ich nicht mehr bin“, das war einer seiner Wünsche. Gut, dass er die Realität nicht mehr miterleben muss. Denn das Leben ist kein Märchen. Die Guten werden nicht immer beschenkt und die Bösen nicht immer bestraft. Und am Ende gibt es leider viel zu oft kein Happy End. Egal wie sehr es man es sich auch wünscht …

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