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Peter Kraus: “So besiegte ich die Panikattacken und die Schmerzen”

Peter Kraus: “So besiegte ich die Panikattacken und die Schmerzen” © Christine Kröning / Schlager.de

Der Unfall Ende September in einer ARD-Show hat bei dem Rock ’n’ Roller Spuren hinterlassen. Trotzdem steht er am 31.12. beim „Silvesterstadl“ auf der Bühne und geht im März 2018 auf „Schön war die Zeit! Die Kulthits der wilden 50er & 60er“-Tour.

 

Haben Sie noch Probleme mit Ihrer Schulter?

Die Schmerzen sind immer noch ziemlich groß, und die ganze Therapie ist schmerzhaft. Man muss dabei bis an die Schmerzgrenze gehen, damit sich die Schulter wieder so bewegt wie früher.

Sie hatten mit Panikattacken zu kämpfen. Haben Sie die immer noch?

Das ist jetzt vorbei. Gott sei Dank. Die Panik war da bis zu dem Moment, in dem ich mich dafür entschieden habe, mir wirklich Ruhe zu gönnen. Ab dem Punkt ging es mir schlagartig besser. Ich habe auch in der schlimmsten Zeit, in der ich diese Attacken hatte, Lieder eingesungen. Ich war einfach glücklich, bei den Schmerzen wieder etwas tun zu können. Das war meine persönliche Therapie.

Trotz des Unfalls stehen Sie wieder auf der Bühne. Was können wir denn noch alles von Ihnen erwarten?

Das ist schwer zu sagen, denn es ist jetzt ein Alter, in dem morgen schon irgendetwas passieren kann. Wenn man so viel Sport macht und positive Dinge für seinen Körper tut, dann fühlt man sich unverwundbar. Das war auch der Grund, warum ich noch eineinhalb Stunden mit dem Schulterbruch in der Sendung saß. Ich konnte einfach nicht glauben, dass sie gebrochen ist. Ich habe die Zahl 78 jetzt auch mehr vor Augen als bisher. Ich kann nicht versprechen, dass ich zum 100. noch eine Abschiedstournee mache.

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?

Die großen Träume, die brauche ich nicht mehr. Ich möchte nur die Leute, die zu meinen Konzerten kommen, begeistern. Dann bin ich glücklich.