Abschied von Andreas Fulterer

Abschied von Andreas Fulterer

Heute erreichte uns die überaus traurige Nachricht, dass Andreas Fulterer nach kurzer schwerer Krankheit am frühen Morgen verstorben ist. Fulterer war auf der Bühne stets ein musikalisches Kraftpaket und strotzte nur so vor positiver und schier unbändiger Energie, bis ihm die Krankheit nach und nach jegliche Kraft nahm. Getreu seinem Titel „Hoffnungsschimmer gibt es immer“ gab es tatsächlich immer noch das „Fünkchen Hoffnung“. Trotz aller dunkler Prognosen glaubte man fest an eine Heilung. Andreas Fulterer hat gekämpft, gehofft und dennoch verloren.

„Voll im Leben“, so ein Titel auf seinem brandaktuellen – erst im Juli veröffentlichten – Album „Farbenleer“. Der Südtiroler stand mit seinen 55 Jahren tatsächlich „voll im Leben“. Er hatte Ideen, Pläne, Wünsche und auch natürlich auch Träume, die sich nun leider alle nicht mehr realisieren lassen. Bereits die Absage der geplanten Promotion-Senderreise für seine neue CD und vor allem auch die Absage der Auftritts- und Konzerttermine sind dem Künstler überaus schwer gefallen und jeder, der ihn kennt, der weiß auch um seine Einstellung und Fürsorglichkeit gegenüber Verpflichtungen. Besonders die Live-Konzerte zusammen mit seiner Band lagen ihm immer sehr am Herzen. Eine absolute Herzensangelegenheit und feste Größe in seinem musikalischen Terminkalender war für ihn auch immer das Konzertprogramm in der „stillsten Zeit des Jahres“ – der „Weihnachtszauber aus den Dolomiten“. Er war ein Künstler – bodenständig, gradlinig, ehrlich und echt – der immer noch wusste, wo seine Wurzeln sind.

Wir von schlager.de denken besonders an die Familie von Andreas Fulterer und wünschen den Angehörigen viel Kraft in diesen schweren Stunden. Unser aufrichtiges Beileid nach Südtirol! Andreas Fulterer hinterlässt eine große Lücke; nicht nur in der Schlagerwelt. Er bleibt unvergessen und seine Lieder werden uns immer begleiten.

Das Team von Schlager.de verabschiedet sich mit genau den Worten, die der Südtiroler selbst gerne wählte: Wir halten inne und sagen nur „Ciao und Arrivederci“, lieber Andreas.

Andrea NeyAutor: