Gegen Wolfgang Petry hat “Pete Wolf” keine Chance

Gegen Wolfgang Petry hat “Pete Wolf” keine Chance © Manfred Esser

Über viele Jahre hinweg war Wolfgang Petry Deutschlands erfolgreichster Schlagersänger, insbesondere in den 1990er Jahren ebnete er mit seinen bis dahin nicht gekannten Stadionkonzerten den Weg zum bis heute anhaltenden Schlagerboom. Alben wie insbesondere „Alles“, aber auch „Konkret“ und „Einfach geil“ schafften es bis an die Chartsspitze.

 

Über 10 Jahre ist es nun schon wieder her, dass Wolfgang Petry sein Karriereende verkündet hat. Seitdem gab es in den letzten Jahren immer wieder Lebenszeichen von ihm. Auf dem 2014 erschienenen „Einmal noch!“ veröffentlichte er in Neuaufnahmen buchstäblich „noch einmal“ seine Hits in Neuaufnahmen. Mit „Brandneu“ gab es ein Jahr später sogar ein gänzlich neues Album des noch immer überaus beliebten Schlagersängers. Der Erfolg hielt an: Beide Alben schafften es bis auf Platz 1 der von der GfK ermittelten Top-100-Album-Charts. Selbst ein weiteres Best Of-Album („40 Jahre – 40 Hits“) schaffte es noch bis auf Platz 2.

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Wolfgang Petry

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Aus Wolfgang Petry wird “Pete Wolf”

Abgesehen von einem zwischenzeitlichen Tribute-Album ging man nun einen anderen Weg. Ähnlich wie viele öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten sich vom Schlager verabschiedet haben, um sich internationaler Oldie- und Popmusik zu widmen, beschloss Wolfgang Petry, nun auch so zu agieren. Während Wolfgangs letztes Album mit neuen Aufnahmen (Schlagern) auf Platz 1 schoss, gelang diesmal Platz 65. Das kann – gerade für Petrys Verhältnisse – nicht wirklich als Erfolg gewertet werden.

Dass Wolfgang Petry seit seinem Bühnenabschied konsequent keine TV- und ähnlichen Promotionmaßnahmen absolviert, mag einer der Gründe sein, warum „Pete Wolf“ (zumindest bislang) nicht „funktioniert“. Andrerseits gilt das auch für seine letzten Schlageralben, die ungleich erfolgreicher waren als „Happy Man“ – Platz 65 in der ersten Woche ist sicher weit weniger als man angesichts des Namens „Petry“ erwarten durfte…