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Anna-Carina Woitschack: “Ich habe früher 400 Mal die Schule gewechselt”

Anna-Carina Woitschack: “Ich habe früher 400 Mal die Schule gewechselt” © G&D Breuer-Konze / Schlager.de

Die brandneue Rubrik auf unserer Seite heißt: “Auf einen Schlager mit …”. Wir starten damit eine exklusive Interview-Reihe, bei der wir die Stars ins Kreuzverhör nehmen. Geradeaus und offen stellen wir Fragen, die garantiert noch keiner gestellt hat, und wir überraschen Euch mit Antworten, die Ihr so nicht erwartet. Bei uns geht es um das Leben und die Liebe, um Freundschaften, die Karriere und um kleine Anekdoten aus dem Alltag. Ihr lernt die Stars von ihrer privaten Seite kennen, erfahrt Unbekanntes aus ihrem Leben und schaut vor allem auf den Menschen hinter der Bühnenfigur. Ehrlich, unverstellt und sehr persönlich.

Nach unserem Auftakt mit Bernhard Brink sprechen wir heute mit Anna-Carina Woitschack. Die 25-Jährige wurde 2011 durch ihre Teilnahme bei „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt, stammt aus einer Puppenspielerfamilie und hat in ihrer Kindheit und Jugend etwa 400 verschiedene Schulen besucht. Warum sie das Unterwegssein immer noch liebt, wo und mit wem sie sich Zuhause fühlt und wie die Liebe zu Stefan Mross sie beflügelt, das erzählt sie uns im Interview.

Karriere

Es heißt, die Schlagerbranche sei ein Wanderzirkus. Mal angenommen, Sie reisen mit – wer sind Sie und warum: der Löwenbändiger, der Zirkusclown oder der Direktor?

Ich wäre der Zirkusclown. Weil er immer fröhlich ist und sein Publikum begeistert, auch dann, wenn es ihm mal nicht so gut geht.

Sie sind schon seit einigen Jahren im Geschäft. Welchen großen Hit eines Kollegen hätten Sie selbst gern gesungen?

Ganz klar: „Ein Stern“ von DJ Ötzi und Nik P.. Das ist einfach eine super-schöne Nummer.

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DJ Ötzi

DJ Ötzi, Nik P. – Ein Stern (der deinen Namen trägt)
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Wer oder was hat Ihnen am meisten geholfen, der zu werden, der Sie heute sind?

Ich komme aus einer Puppenspielerfamilie, ich bin ein Schaustellerkind. Wir waren jede Woche in einer anderen Stadt, und ich habe etwa 400 Mal die Schule gewechselt. Das Unterwegssein hat mich sehr geprägt und zu dem gemacht, was ich heute bin.

Was war das größte Risiko, dass Sie für Ihre Karriere eingegangen sind?

Man gibt sein ganzes Herz, die ganze Person und sein Leben dafür, auf der Bühne zu stehen. Es ist kann durchaus riskant sein, sich so zu verschenken.

Leben

Was ist Ihr größter Lebensmotor: die Suche nach Liebe, die Erfüllung Ihrer Wünsche und Träume oder der Wille zum Erfolg?

Das ist bei mir die Erfüllung meiner Wünsche und Träume. Es ist immer schön zu wissen oder zu sehen, da ist noch etwas, an das ich glaube, das ich erreichen möchte.

Welcher Spruch Ihrer Mutter oder Ihres Vaters begleitet Sie durch Ihr Leben?

„Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume.“ Das haben mir meine Eltern mit auf den Weg gegeben. Das ist das Motto meiner ganzen Familie.

Was in Ihrem Leben beflügelt oder begeistert Sie?

Die Liebe. Wenn ich glücklich bin, dann spiegelt sich das auch in meiner Musik wider. Die Liebe zu Stefan trägt und beflügelt mich.

Mit wem und an welchem Ort sind Sie zu Hause?

Zuhause ist für mich nicht ein immer gleicher Ort, sondern da, wo meine Familie, mein Partner ist. Vor allem Stefan gibt mir immer ein Stück Heimat, wenn wir unterwegs sind.

Freundschaft

Wie viele Freunde haben Sie?

Die wahren, engen Freunde, die immer für mich da sind, das sind nur wenige. Der Kreis wird immer kleiner, denn ich habe durch meinen Beruf leider nicht soviel Zeit, Freundschaften auch zu pflegen. Was sehr schade ist, denn man braucht Freunde im Leben.

Woraus schließen Sie, dass jemand Ihr Freund ist?

Wenn es einem schlecht geht und der andere für einen da ist. Ein Freund ist jemand, der einen durchs Leben begleitet, der immer schon da war.

Welchem Freund sind Sie wofür am meisten zu Dank verpflichtet?

Freundschaft ist ein Geben und Nehmen. Ich finde, man kann nicht sagen, der Freund hat jetzt das oder das für mich gemacht und deswegen ist er mein Freund.

Wann haben Sie je einen Freund belogen?

Noch nie. Lügen? Nein.

Liebe

Können Sie gut flirten?

Ich denke, nein (lacht). Ich bin tatsächlich eher schüchtern.

Wann wird aus Verliebtsein – Liebe?

Liebe ist ein großes Wort. Ich glaube nicht an Liebe auf den ersten Blick. Liebe wird es dann, wenn man merkt, dass mein Gegenüber wirklich in allen Punkten bereit ist, mit mir durchs Leben zu gehen.

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Anna-Carina Woitschack

Anna-Carina Woitschack – Ich wollte nie dein Engel sein (Offizielles Video)
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Was ist das Wichtigste, das Sie über die Liebe gelernt haben?

Dass man kompromissbereit sein muss. Man kann sich den Partner nicht so hinbiegen, wie man es gern möchte. Das funktioniert nicht. Man darf nicht immer nur seine Interessen vorn anstellen, sondern muss Kompromisse finden.

Haben Sie jemals Liebe nur vorgespielt?

Nein. Ich bin nie mit nur halbem Herzen dabei.

Privates

Wie oft schauen Sie täglich auf Ihr Handy?

Leider zu oft. Ich schätze, 50 bis 60mal bestimmt. Das hat natürlich auch berufliche Gründe. Trotzdem wünschte ich manchmal, es würde weniger sein.

Was war das schönste Kompliment, das Ihnen jemand gemacht hat?

Das schönste Kompliment? Wenn man hört, dass man geliebt wird. Das ist das Schönste und Größte, was man sagen kann. Und wenn mein Partner sagt, dass ich gut kochen kann (lacht).

Auf was können Sie in Ihrem Leben nicht verzichten?

Auf die Liebe.

Wofür würden Sie mitten in der Nacht aufstehen?

Für meinen besten Freund, meine beste Freundin. Für die mir liebsten Menschen bin ich Tag und Nacht erreichbar.