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Interessant! Schlagerstars und ihre früheren Berufe

Interessant! Schlagerstars und ihre früheren Berufe © Irene Lustenberger / Schlager.de

Das hätte sich Andrea Berg wohl nie gedacht, dass sie einmal die größten Hallen der Republik füllt. Auch Jürgen Drews wäre beinahe im OP-Saal statt auf der Bühne gelandet. Doch es kam anders…

 

Andrea Berg arbeitete vor ihrer großen Karriere als Krankenschwester in der Onkologie. Den Drang auf der Bühne zu stehen bestand aber immer. Sie tanzte als Funkenmariechen der Krefelder Prinzengarde und zeichnete ihre ersten Songs auf Musikkassetten auf. 1992 wendete sich das Blatt und sie tauschte Schwesternjacke gegen Bühne. Ihr zweites Album verhalf ihr dabei zum großen Durchbruch.

Bevor für den Vater des Musikantenstadls die Karriere startete, absolvierte er zunächst die Mittelschule und erlernte den Beruf des Mechanikers in Niederösterreich. Bei einem Wettbewerb in der ORF-Sendung “Die große Chance” wurde Andy Borg dann entdeckt. Sein großer Durchbruch gelang ihm 1982 mit Adios Amor.

Der selbsternannte “König von Mallorca” Jürgen Drews strebte einen recht soliden Beruf an: Nach dem Abitur, trug er sich für ein Medizinstudium in Köln ein, um in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Die Fachgebiete Schönheitschirurgie, Unfallchirurgie und HNO interessierten ihn besonders. Im Grundstudium dann aber haperte es an Verständnis für Chemie und Physik. Das Lernen und die Prüfungen schob er vor sich her, sodass er nach zwei Jahren das Studium vorzeitig beendete. Seine Karriere begann dann bei den Les Humphries Singers.

Auch Wolfgang Schwalm und Wilfried Gliem sind nicht auf der Bühne geboren: Schwalm arbeitete vor seiner Karriere bei den Wildecker Herzbuben als Elektroinstallateur, Gliem als Versicherungskaufmann. Die beiden hatten ihre ersten Auftritte in der Begleitband von G.G. Anderson. Gliem wurde später dann auch der Manager. Im Gegenzug verpasste Anderson den beiden ihren Megaerfolg “Herzilein”.

Bevor für Mickie Krause der Beruf “Schlagerstar” feststand, erlernte er zunächst den Beruf des Filmstoffdruckers, danach den Beruf des Jugend- und Heimerziehers. Gerade sein zweiter Job bot ihm viele Möglichkeiten, sein Talent vor Publikum auszuprobieren. In der Freizeitpädagogik sorgte er auch für die musikalische Unterhaltung der Jugendlichen bei z.B. Jugendfreizeiten oder den Pfadfindern.

Seit dem großen Abschied von den Flippers, ist Olaf als Solokünstler unterwegs. Malolepski zog 1958 mit seiner Mutter nach Pforzheim und absolvierte dort eine Ausbildung zum Werkzeugmacher. 1969 feierte er seinen großen Durchbruch mit den Flippers und “Weine nicht kleine Eva”. In den Jahren zwischen 1972 und 1985 war dann eine Flaute bei den Flippers. In dieser Zeit arbeitete er als Musiklehrer und Tennistrainer beim TC Wolfsberg in Pforzheim. Seit Mitte der 80er-Jahre ging es dann mit einem neuen Produzenten wieder bergauf…

“Weil ich auf Ehrlich- und Gerechtigkeit programmiert bin”, begründet Andreas Gabalier die Wahl seines Studiums der Rechtswissenschaften in Graz in einem Interview. Zu Gunsten seiner Musikkarriere hatte er das Studium jedoch nie beendet.