Suche

Nik P.

Nik P. © Daniela Jäntsch

Nik P. – ein Stern, der seinen Namen trägt

Das Leben von Nik P.

Ein Stern – kaum gehört, schon vervollständigt unser Hirn den Satz mit den Worten “der Deinen Namen trägt”. Hinter dem Lied verbirgt sich ein vielfach prämierter Hit des Schlagersängers und Komponisten Nik P. Am 6. April 1962 im österreichischen Friesach geboren, machte Nikolaus Presnik bereits in jungen Jahren erste Erfahrungen im Musikzirkus und konnte sich in seiner Heimat einen Namen machen. Doch erst nach einer Zusammenarbeit mit DJ Ötzi im Jahr 2007 avancierte er außerhalb Österreichs zum Star. Mit seinem aktuellen Album “Löwenherz” hat er wieder die Charts erobert. Besonders der Titel “Geboren um Dich zu lieben”, eine weitere Kooperation mit DJ Ötzi, spricht ihm aus der Seele.

Aller Anfang ist schwer

Privat lief es anfangs nicht gut. Als drittes von fünf Kindern verbrachte er seine Kindheit in Kärnten und musste mit 10 Jahren den Tod seiner Mutter verkraften. Anschließend wurde er bei einer Ziehfamilie in Straßburg untergebracht. Er machte eine Ausbildung zum Kellner, leistete den Wehrdienst ab und arbeitete anschließend als Zimmermann und CNC-Techniker.

Musik spielte schon immer eine große Rolle für Nik. Als Autodidakt lehrte er sich selbst das Gitarrespielen. Mit 19 gründete er eine Band und erreichte in seiner Region bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad. Im Jahr 1996 entschied sich Nik, eine professionelle Musikerkarriere einzuschlagen. Zusammen mit anderen Musikern formierte er die Band Herz As in Reflex um und trat fortan als Nik P. & Reflex auf. Schon damals komponierte er einen Großteil der Songs.

Gleich mit dem Debütalbum “Gebrochenes Herz”, insbesondere der Auskopplung “Dream Lover”, stürmte er die lokalen Schlagercharts. Die Band machte sich auch live einen Namen, wo sie die Nähe zu ihren Fans auskostete. Das zweite Album folgte 1998 und enthielt neben anderen Songs bereits den Titel “Ein Stern, der deinen Namen trägt”. Obgleich das Stück damals noch nicht einschlug, war Nik mit anderen Songs stets in den Hitparaden präsent und wurde 2001 vom ORF als meistgespielter Interpret mit dem Goldenen Stern ausgezeichnet.

Ein echtes Löwenherz

Nach der Trennung von Reflex startet er solo durch und legte zusammen mit DJ Ötzi 2007 “Ein Stern, der deinen Namen trägt” neu auf. Zehnmal Gold und zweimal Platin sowie mehrere Awards waren der Lohn. Auch sein 2014er Album “Löwenherz” schickt sich an, ein Bestseller zu werden. Insbesondere die Auskopplung “Geboren um Dich zu lieben” geht ins Ohr und zeigt ihn auch privat. Sie ist eine Hommage an seine Ex-Ehefrau Gaby.

Sein dritter Anlauf im Hafen der Ehe sollte sein letzter sein. Nach der Hochzeit am 14. Juli 2012 auf Schloss Amberg in Feldkirch gaben er und seine Ehefrau sich auch das kirchliche Ja-Wort. Im November 2017 verkündeten Nik P. und seine Gaby die Trennung.

Zur Person

Nikolaus Presnik – Musikkennern besser bekannt als Nik P. – erblickte am 6. April 1962 im österreichischen Friesach das Licht der Welt. Zunächst nur in Österreich bekannt, verhalf ihm der Titel „Ein Stern… (der deinen Namen trägt)“ über die Grenzen seiner Heimat hinaus zu großem, internationalen Erfolg.

Über Umwege auf die Überholspur

Als mittleres von insgesamt fünf Kindern musste Nik P. im Alter von 10 Jahren den Tod seiner Mutter verkraften. Nachdem der Vater mit der Situation überfordert war, kam Nik P. ein Jahr nach dem Tod seiner Mutter zu Zieheltern. Nach dem Hauptschulabschluss folgte eine Ausbildung zum Kellner, die jedoch durch die Einberufung zum Bundesheer unterbrochen wurde. Nik P. arbeitete nach seiner Zeit bei der Armee als Zimmermann.

Schon in seiner Jugend brachte sich Nik P. autodidaktisch das Gitarre spielen bei und gründete mit 19 Jahren zusammen mit seinem Cousin eine Band, die lokal einige Auftritte verzeichnen konnte. Sein damaliger Chef, Klaus Bartelmuss, welcher auch Andreas Gabalier entdeckte, erkannte das musikalische Talent von Nik P. und richtete in einem ehemaligen Stall ein Tonstudio ein, welches den Namen Stall Records trug. Im Jahr 1997 entstand hier in Zusammenarbeit mit der Begleitband Reflex das Album „Gebrochenes Herz“ sowie die Single „Dream Lover“, mit der Nik P. den ersten Platz der heimischen Schlagerparade erreichen konnte. Auf dem im Folgejahr produzierten Album „Mit dir“ war bereits der spätere Nummer 1-Hit „Ein Stern…“ zu hören. Im Jahr 2001 wurde Nik P. vom ORF als meistgespielter Interpret mit dem Goldenen Stern ausgezeichnet. Nach der Trennung von seiner Begleitband Reflex im Jahr 2005 erhielt Nik P. für sein Album „Lebenslust und Leidenschaft“ im Jahr 2006 die Platin-Auszeichnung.

Das Jahr 2007 wurde das bis dato erfolgreichste in der Karriere von Nik P.: Er veröffentlichte zusammen mit DJ Ötzi seinen bereits vor neun Jahren geschriebenen Song „Ein Stern… (der deinen Namen trägt)“. Der Titel belegte in den deutschen und österreichischen Single-Charts wochenlang den ersten Platz und war über ein Jahr in den Top 10 zu finden. Für über eine Million verkaufte Singles in Deutschland erhielt Nik P. zehnfach Gold und wurde 2008 mit dem ECHO in der Kategorie „erfolgreichster Titel international“ ausgezeichnet. Nik P. zählt heute zu den erfolgreichsten österreichischen Songschreibern und Interpreten seines Genres.

Auszeichnungen

Nik P. kann auf eine bereits mehrjährige, erfolgreiche Karriere zurückblicken, in deren Verlauf sein Schaffen durch viele Auszeichnungen gewürdigt wurde:

2002: Goldener Stern für den Titel „Deine Spuren in mir“ als meistgespielter Titel 2002 in Österreich (ORF)

2003: Goldener Löwe

2006: 2x Gold, 1x Platin für das Album „Lebenslust und Leidenschaft“

2007: Krone der Volksmusik für „Ein Stern… (der deinen Namen trägt)“

2007: Gold für das Album „Hit auf Hit“

2007: Top of the Mountains Award für den erfolgreichsten internationalen Song

2007: „Stunde des Herzens“ Award von der Hilfsorganisation für behinderte und misshandelte Kinder

2008: Gold für das Album „Freudentränen“

2008: 10-fach Gold für mehr als 1 Million verkaufte Singles von „Ein Stern… (der deinen Namen trägt)“

2008: ECHO in der Kategorie „erfolgreichster Titel international“

2009: Platin für das Album „Weißt du noch“

2011: Gold für das Album „Der Junge mit der Luftgitarre“

Nik P. als Privatmensch

Der frühe Verlust seiner Mutter prägte Nik P. nach eigener Aussage sehr entscheidend, da sie eine zentrale Rolle in seinem Leben spielte. Zu seinem Vater hatte er ein schwieriges Verhältnis, da dieser nach Alkoholkonsum häufig zu Gewaltausbrüchen gegenüber seinen Kindern neigte.

Im Jahr 2006 lernte Nik P. die PR-Managerin Gaby Martin in St. Johann im Pongau kennen. Am 14. Juli 2012 fand auf Schloss Amberg in Feldkirch im engsten Familien- und Freundeskreis die Hochzeit der beiden statt. Die kirchliche Trauung wurde in der Gebhartskirche in Bregenz gefeiert. Im Oktober 2017 wurde auch diese, seine dritte Ehe geschieden.

Nik P. Autogrammadresse

Um Dein ganz persönliches Autogramm von Deinem Star zu erhalten, sende Deinen Autogrammwunsch und einen frankierten Rückumschlag an folgende Adresse:

Nik P. Fanpost
Postfach 20
A-5303 Thalgau


3 Kommentare

  1. Elfriede Schrempf (30.06.2017 - 10:52 Uhr)

    Für uns war Nik P. schon vor 2007 ein Star!

  2. Mandy Seifert (17.10.2017 - 20:22 Uhr)

    Nik P. ist für mich der Star,er ist so bodenständig und natürlich.Er ist eben auch nur ein Mensch wie wir alle und dies zeigt er uns immer wieder mit seiner Nähe zu seinen Fan`s.

  3. Werner Schweck, Diekamp 10, D- 48231 Warendorf Tel.: 02581/8384 (26.12.2017 - 15:39 Uhr)

    bitte leiten Sie diese mail an Herrn Nik P. weiter; vielen Dank dafür!

    Sehr geehrter Herr Nik P.,

    seit vielen Jahren habe ich die Vision, es müsse mal ein Loblied auf die Eltern “herausgegeben” werden; quasi als Hommage an die Eltern. Ich habe dies – wie es oft im Leben passiert – immer wieder beiseite geschoben. Nun ist es soweit; ich schreibe Ihnen. Vielleicht kann ich Sie mit dieser Idee begeistern.

    Ich bin inzwischen älter geworden und habe noch heute große Hochachtung vor meinen Eltern. Mein Vater war mit großer Leidenschaft Landwirt und hat zusammen mit meiner Mutter auf dem kleinen Hof viel erreicht. Meine Mutter hat ihm dabei gut unterstützt und vier Kinder groß gezogen.
    Beide haben uns Kinder viel beigebracht; insbesondere den Mut, immer wieder aufzustehen und zu versuchen, aus dem Leben etwas zu machen. Leider verstarb mein Vater zu früh mit 72 Jahren an Krebs.
    Das, was wir von unseren Eltern in der Kindheit und Jugend erfahren haben, werden wir nie vergessen und es wird uns immer prägen. Ich glaube, so ähnlich geht es jedem Heranwachsenden oder auch noch uns Älteren; die Eltern haben manchmal sogar ein Leben lang Vorbildfunktion. Die Eltern sind unsere wertvollsten Geschenke. Umgekehrt sind die Kinder die wertvollsten Geschenke für die Eltern.
    Meine Frau und ich haben zwei erwachsende Kinder, eine Tochter und einen Sohn. Wie oft haben wir schon für sie in der Kirche gebetet oder dort ein Kerze entzündet mit einer großen Bitte an Gott; sei es, dass sie die Klausuren im Studium bestehen oder die Lehre erfolgreich beenden oder halt immer wieder gesund und munter nach Hause kommen. Wie oft können wir nicht schlafen, weil im Leben der Kinder eben nicht alles gerade aus läuft.
    Ich denke gerade daran, dass es Aufgabe in einem von mir besuchten Kommunikationskurs war, den Eltern einen Brief zu schreiben. Darin sollte ein Dank zum Ausdruck kommen für all das, was diese für mich geleistet haben. Es ist mir irgendwie schwer gefallen, diesen Brief zu schreiben. Warum? Weil danken oftmals schwer fällt und viele Hilfen als selbstverständlich hingenommen werden. Meine Eltern haben sich sehr gefreut über diesen Brief – aber Ihnen fiel es schwer, den Dank anzunehmen und darüber zu sprechen. Vielleicht, weil auch für sie die Hilfe für die Kinder selbstverständlich war und ist.

    Dies ist nur ein kleiner Ausschnnitt meiner Gedanken. Lässt sich daraus ein Liedtext erstellen?
    Ich glaube, ein guter Text und eine entsprechende Melodie ergäben einen nachgefragten HiT. Eine dazu im Hintergrund singende Kindergruppe würde den Inhalt emotional betonen. Insbesondere viele Eltern würden einen solchen Text / ein solches Lied begrüßen.

    Warum ich gerade Ihnen schreibe? Als ich vorige Woche meine Mutter kurz vor Weihnachten besuchte, saß sie vor dem Fernsehen und sah eine Weihnachts-Schlagerparade, bei der auch Sie auftraten. Sie war von Ihrem Lied begeistert und konnte einige Dinge über Sie erzählen. “Den mag ich”, sagte Sie.

    Nun weiß ich, dass Sie selbst keine besonders gute Beziehung zum Vater hatten und Sie Ihre Mutter früh verloren haben. Vielleicht greifen Sie gleichwohl oder gerade deshalb meine Idee auf, ein Lied als Hommage an die Eltern zu entwickeln. Wenn Sie es tun und die Angelegenheit wird zum Erfolg, dürfen Sie in eigener Entscheidung an mich denken.

    Herzliche Grüße
    Werner Schweck

Kommentar verfassen

Felder mit * sind Pflichtfelder