Exklusive FotosAndrea Berg – Fulminantes Opening der „Mosaik“-Tour

Andrea Berg – Fulminantes Opening der „Mosaik“-Tour © Gerhard Wingender
Gerhard Wingender

Eine Woche wurde in Aalen aufgebaut und getestet. Es wurde Verschiedenes ausprobiert und Einiges wieder verworfen. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurde im Geheimen geprobt. Und das alles für Schlagerqueen Andrea Berg. Am Mittwoch starteten die Vorbereitungen in der Porsche Arena und gestern war es endlich soweit: Nicht weit von ihrer Heimat Aspach startete in Stuttgart die Premiere der Mosaik-Tour von Andrea Berg. Schlager.de war für Euch live vor Ort…

 

Von der mit einem Vorhang verhangenen Bühne führt ein langer Steg zu einer Plattform. Dort steht ein großes Himmelbett. Eine süße Eule hat sich auf der Kante der Matratze niedergelassen und leistet einem nicht minder knuffigen Teddybär Gesellschaft. Alles ist vorbereitet und alles sieht so aus, als könne es jeden Moment losgehen!

Es ist kurz vor 20:00 Uhr. Der Trailer des örtlichen Radiosenders verkündet, dass man sich auf Andrea Berg freue. Allerdings fällt der Blick ins weite Hallenrund auf überraschend leere Ränge. Auch der Innenraum ist nur spärlich gefüllt. Eigentlich ungewöhnlich für eine Premiere. Vor allem ungewöhnlich für eine Premiere von Andrea Berg!

Die Auflösung kommt dann durch die Stimme von DJ Bobo, der zum wiederholten Mal als künstlerischer Direktor für die Show verantwortlich zeichnet. Er verkündet über die Lautsprecher, dass in der Stuttgarter Innenstadt aufgrund einer Demo das absolute Verkehrschaos herrscht, dass sehr viele Besucher noch im Stau stecken und dass sich Andrea Berg daher entschieden habe, etwas später zu beginnen. Sehr löblich!

Dann ist es soweit! Zwei Tänzerinnen binden Luftballons an das Himmelbett. Dieses schwebt dadurch nach oben in die Lüfte und gibt den Blick auf die Bühne frei. Dort steht Andrea Berg in einem langen, grünen, mit goldenen Verzierungen bestickten Kleid, eröffnet mit einem Titel ihres neuen Albums die Tourneepremiere und wird sofort von der Halle gefeiert.

 

Die heutige Show sei etwas ganz Besonderes, berichtet die Schlagersängerin. Die Gäste würden etwas Einzigartiges erleben, denn in dieser Form würde es das Konzert nie wieder zu sehen geben. Die Show sei noch zu lang und bis zum Start der Tour im Januar müssten noch einige Elemente gestrichen werden. „Ich hoffe Ihr habt alle genug Zeit mitgebracht?“

Die Show ist ein Feuerwerk der guten Laune. Eine gelungene Auswahl weniger langsamer Balladen, aber dafür um so mehr Titel zum Mitsingen und Feiern. Das kommt beim Publikum super an! Mosaik heißt das Album und Mosaik heißt auch die Tour. Bei einem Mosaik entstehen durch das Zusammenfügen von verschieden geformten Teilen in verschiedenen Farben neue Muster und Bilder.

Eine Art Schlageroper in 4 Akten

Dies hat die Schlagersängerin bei ihrem Konzert toll umgesetzt. Vier ganz unterschiedliche Themenwelten bietet Andrea Berg ihren Gästen. Vier Traumwelten, die zum Träumen, Tanzen, Feiern und Mitsingen einladen. Sozusagen eine Art Schlageroper in 4 Akten, allerdings ist die Stimmung um Welten besser und fröhlicher als bei einer Oper.

Die erste Themenwelt erinnert an ein Märchen. Alles ist bunt und traumhaft. Auf der riesigen LED-Wand, die ihres Gleichen sucht, werden sehr hübsche Bilder und Landschaften generiert und die Möglichkeiten der heutigen Technik voll ausgenutzt.

Das Motto der zweiten Themenwelt heißt Steampunk. Dampfmaschinen, große Zahnräder, Metall, Flammen, tolle Kostüme, man fühlt sich als wäre man mitten in der Themenwelt eines Freizeitparks. Ein Art goldener Adler fliegt als Feuervogel über die Steampunk-Welt und Andrea Berg tanzt passend im goldenen Kostüm mit kurzem Minirock und goldenen Schuhen über die Bühne. Dann explodiert irgendwo in der Steampunk-Welt eine Dampfmaschine und Konfettiregen fliegt durch die Luft. Eigentlich ist jetzt Pause, aber erst einmal gibt es vom Publikum für die tolle Show Standing Ovations, gepaart mit Sprechchören „Oh wie ist das schön“.

Während der Pause befinden wir uns in einem Raumschiff. An unzähligen Kontrollmonitoren vorbei geht unser Blick nach vorn in die unendlichen Weiten des Weltraums. Die Instrumente der Musiker wirken vor dieser Szene wie die Steuergeräte des Raumschiffs und es liegt auf der Hand, dass uns das Konzert nun in den Himmel, das Weltall und dessen unendliche Weiten entführt.

Die Techniker ziehen etwas auf die Bühne, was zunächst wie ein überdimensionales luftleeres Schlauchboot wirkt. Die Musiker tragen silberne Raumfahreranzüge und auch Andrea Berg ist im Space-Outfit. Sie erklärt, dass sie früher sehr gerne Raumschiff Enterprise mit Captn. Kirk, Scotty und Leutnant Uhura geschaut habe und deshalb habe sie sich auch heute wie Uhura gestylt.

Das Outfit passt wie die Faust aufs Auge und auch die Show ist spektakulär auf die dritte Themenwelt angepasst. Das luftleere Schlauchbot entpuppt sich als riesiger aufblasbarer Astronaut, der sich bis unter die Hallendecke entfaltet. Von der Erde nehmen wir den Weltraum als Himmel wahr. So sehen wir zunächst Tänzerinnen ganz in weiß gekleidet vor einem tiefblauen Himmel. Sie wirken ein wenig wie die Engel im Himmel. Zumindest, wenn die Engel in unserer Phantasie bauchfrei tragen. Irgendwann ziehen die Musiker ihre Space-Anzüge aus. Darunter kommen bunte Flowerpower-Hemden zum Vorschein und die Themenwelt wechselt zum letzten Teil unseres Mosaiks. Es wird quietschig bunt, gelb mit weiß und rosa.

 

Miss „Tausendmal belogen“ trägt ein buntes Batikkleid mit einer braunen Cowboyweste drüber. Dazu in den Haaren bunte Indianerfedern wie die schöne Indianerbraut kurz vor der Hochzeit mit ihrem Häuptling. Optisch erinnert die Szene ein wenig an eine Mischung aus dem Musical Hair und Winnetou. Trotz dieser ungewöhnlichen Mischung ist die Szene trotzdem sehr stimmig. Eigentlich ist auch sie eine Art Mosaik aus mehreren Themen. Das wird musikalisch dadurch verstärkt, dass der Titel „Diese Nacht ist jede Sünde wert“ eigentlich weder zu „Hair“ noch zu „Winnetou“ passt. Obwohl, vermutlich waren auch damals gerade die Nächte „jede Sünde wert“.

Als Andrea Berg erzählt, wie es damals war, als sie 16 Jahre war, als sie jung verliebt und frei war, neigt sich der Abend langsam dem Ende zu.

Blickt man in die Gesichter der Gäste in der Porsche-Arena sieht man ausnahmslos zufriedene und sehr glückliche Gesichter. Egal ob sie getanzt, gelacht, mitgesungen oder sich an den vielen Farben und unterschiedlichen Formen des Mosaiks von Andrea Berg erfreut haben, war für alle dieser Abend jede Sünde und auch jeden Stau wert. Andrea Berg hat es geschafft, mit allem was die Technik heutzutage zu bieten hat, eine sehenswerte Show und mit Ihren Titeln ein fulminantes Feuerwerk der guten Laune abzuliefern. Ein Konzert, das man gesehen haben sollte!

Schlager.de freut sich auf die nächsten Stationen der Mosaik Tournee!

Andrea Berg im Schlager.de-Verhör

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