Maximilian Arland: „Früher sahen wir dem Christkind durchs Schlüsselloch zu“

Gastartikel
Maximilian Arland: „Früher sahen wir dem Christkind durchs Schlüsselloch zu“ © Isa Foltin/Getty Images for Madeleine
Meine Melodie
24.12.2021

Der Musiker und Moderator freut sich auf ein Fest im Kreis seiner Lieben

Ruhig ist es um ihn geworden – kaum Auftritte, keine Tournee, kein neues Album. Trotzdem kann Maximilian Arland (40) der besonderen Situation etwas Positives abgewinnen. „Wir merken erst jetzt, wie schön unser Leben war. Aber kaum einer war mit dem zufrieden, was er vorher hatte“, sagt der Musiker. Anstatt zu klagen, hat er die Pandemie sogar für einen Neuanfang genutzt.

Wie geht es Ihnen – auch in Anbetracht der aktuellen Lage?

Mir geht’s super! Ich habe in den letzten Monaten viel Zeit für mich gehabt und festgestellt, dass man viel weniger braucht als gedacht, um glücklich zu sein. Dennoch vermisse ich die Bühne und meine Fans, und bin sehr traurig, dass wir wieder einen harten Winter mit Einschränkungen erleben werden. Um der Langeweile zu entgehen und produktiv zu sein, habe ich mir ein weiteres Standbein aufgebaut. Als Medientrainer coache ich Menschen, die vor der Kamera oder auf der Bühne stehen, und bringe ihnen die richtige Körpersprache, Rhetorik und Phonetik bei. Mit meiner fast 30-jährigen Erfahrung im TV macht es mir großen Spaß, diese Kenntnisse zu teilen.

Man hört und sieht auf Instagram zurzeit wenig von Ihnen. Haben Sie sich absichtlich zurückgezogen?

Richtig, das habe ich ganz bewusst gemacht. Die Corona-Zeit hat mich gelehrt, dass man viel mehr den Augenblick genießen sollte und man auch nicht jedes Mittagessen mit der ganzen Welt teilen muss. Dieser Druck, ständig neuen Content zu erzeugen, wurde mir irgendwann zu groß. Ich teile immer noch gern mein Leben mit meinen Followern, aber eben nur noch in geringen Dosen und auch nur noch, wenn es wirklich was zu berichten gibt. Das fühlt sich viel gesünder an, und ich kann es jedem nur empfehlen, diese digitale Detoxkur zu machen.

Weihnachten steht vor der Tür. Sind Sie ein Weihnachtsfan? Worauf freuen Sie sich am meisten?

Ich liebe Weihnachten! Am meisten freue ich mich auf die Weihnachtsmärkte und auf die vielen Leckereien. Ich esse gerne Plätzchen, trinke gerne Glühwein und liebe es, mit meinen Freunden bei mir zu Hause ein Weihnachtsessen zu veranstalten oder gemeinsam Plätzchen zu backen.

Welche Erinnerungen an Ihre Kindheit verbinden Sie mit dieser Zeit?

Die Weihnachtszeit war immer die spannendste Zeit im Jahr. Mein Bruder und ich haben heimlich durchs Schlüsselloch geguckt, um das Christkind beim Baumschmücken zu beobachten. In einem Jahr bekam ich davon sogar eine Augenentzündung (lacht).

Haben Sie irgendwelche Rituale an Weihnachten?

Freunde in Berlin veranstalten jedes Jahr einen Lebkuchenhaus-Wettbewerb. Das ist immer richtig lustig. Wir müssen alle die peinlichsten Weihnachtspullis anziehen und natürlich ordentlich Glühwein tanken. So manches Häuschen ist deshalb ziemlich schief und einsturzgefährdet (lacht).

Wie werden Sie das Fest der Liebe verbringen? Sehen Sie auch Ihre 90-jährige Oma Margarethe und Ihren Vater Henry?

Die Familie ist an Weihnachten das Wichtigste für mich. Deshalb werde ich auch in diesem Jahr wieder zu meiner Oma, meiner Mama und meinem Bruder nach Bayern fahren. Auch meinen Papa in Berlin besuche ich natürlich. Wir sind alle geimpft und teilweise schon geboostert. Daher wird Weihnachten auf jeden Fall im Kreis der Familie gefeiert.

Was kommt bei Ihnen an den Feiertagen auf den Tisch?

Oma kocht bestimmt wieder ihr berühmtes Wiener Gulasch und backt einen leckeren Nussstrudel. Das ist alte Tradition und darauf freue ich mich schon das ganze Jahr. Dazu noch Dominosteine und die Vanillekipferl meiner Mama. Die macht die besten!

Welche Pläne und Wünsche haben Sie für das kommende Jahr? Könnten Sie sich vorstellen, sich neu zu verlieben?

Natürlich kann ich mir das vorstellen, aber planen kann man so was nicht. Ich bin auf jeden Fall bereit dafür und freue mich auf alles, was das neue Jahr für mich bereithält. Es stehen viele neue Projekte an, neue Konzerte, neue Musik und hoffentlich auch wieder viele neue Reisen an. Mein Happy Place, Los Angeles, und meine vielen Freunde dort warten schon auf mich. Auf die Tour mit „Das große Wunschkonzert“, die im Frühjahr startet, freue ich mich schon sehr.

Vincent Gross im Schlager.de-Interview

 

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