Nicole: Sie polterten, lachten und feierten drei Tage ihre Liebe

Nicole: Sie polterten, lachten und feierten drei Tage ihre Liebe © Christine Kröning / Schlager.de
Retro
26.12.2021

Sie gehört zu den Glücklichen, die bereits mit ihrer ersten Liebe das große Los ziehen. Sängerin Nicole war erst 19, als sie Winfried Seibert 1984 das Jawort gab – ganz klassisch und normal in ihrem Heimatdorf (Serie: Traumhochzeiten und ihre Geheimnisse)

Der Erfolg war ihr nicht zu Kopf gestiegen: Mit 16 hatte Nicole mit "Flieg nicht zu hoch, mein kleiner Freund" einen Mega-Hit gelandet, ein Jahr später mit "Ein bisschen Frieden" den Eurovision Song Contest gewonnen. Doch das Mädchen aus dem Saarland blieb trotz seines Ruhms heimatverbunden. Denn dort hatte Nicole bereits mit 14 den Mann ihres Herzens gefunden: Kfz-Mechaniker Winfried Seibert. "Es traf mich wie ein Blitz. Ich wusste sofort, mir ist ein Glück passiert, das ich festhalten muss", beschrieb sie den Tag, an dem sie sich bei einem Feuerwehrfest in "Wini" verliebt hatte.

Ihm ging es nicht anders. Fünf Jahre nach ihrem Kennenlernen nahm sie seinen Antrag an. Beide interessierte es nicht, dass vermeintliche Freunde ihn vor diesem Schritt warnten: Nicole würde im Glanz der Showbranche aufgehen. Diesem Druck würde die Verbindung zu einem einfachen Kfz-Mechaniker nicht standhalten.

Nicole: "Ja, nimm ihn!"

Sie feierten bodenständig, mit allen Traditionen, wie sie in ihrem Heimatdorf Nohfelden üblich waren. Höhepunkt der drei Tage andauernden Festlichkeiten war am 18. August 1984 die kirchliche Trauung. Als gläubigen Katholiken war Nicole und Winfried Gottes Segen besonders wichtig. Und so war sie auch kein bisschen aufgeregt, als sie im bauschigen Brautkleid von Papa Siegfried zum Altar geführt wurde. Sie glaubte ganz fest, dass ihre Liebe zu Winfried gottgewollt war: "Ich hatte ein Gefühl, als hätte da oben jemand zu mir gesagt: Ja, nimm ihn!" Und als vor der Kirche eine weiße Kutsche auf die beiden wartete, konnte es für sie romantischer kaum noch werden.

Etwas Altes, Neues und etwas Blaues

Zudem setzten sie auf klassische Glücksbringer: Nicole trug etwas Altes, Neues und Blaues. Zwei Tage vorher hatte sie bereits kräftig den Besen geschwungen, nachdem Nachbarn, Freunde und Familie beim Polterabend reichlich Geschirr zerschlagen hatten.

Am 17. August sagten sie im Standesamt "Ja". Als Trauzeuginnen fungierten Nicoles Schwester Elke und Winfrieds Schwester Cornelia. Familie war und ist beiden das Wichtigste im Leben. Nicole erschien im roten Pünktchenrock und weißer Spitzenbluse. Winfried, schick im dunklen Anzug mit schmaler Krawatte, hatte ihr einen passenden Brautstrauß mitgebracht: rote Röschen als Zeichen seiner tiefen Liebe.

Schaut man heute zurück, haben sie alles richtig gemacht: Nicole und Winfried sind immer noch glücklich miteinander.

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