Giovanni Zarrella: So hat er mit seiner Frau Deutsch gelernt

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Giovanni Zarrella: So hat er mit seiner Frau Deutsch gelernt © TELAMO

Am vergangenen Samstag waren wir für Euch beim Schlagerherbst auf den Rhein. Hier gaben u.a. Bernhard Brink, Roberto Blanco, Sonia Liebing, Axel Fischer und viele andere ihre Songs zum besten. Ebenfalls mit von der Partie war der Schlager-Durchstarter Giovanni Zarrella. Wir haben Ihn nach seinem Auftritt zu einem exklusiven Interview getroffen.

 

Auf Deinem aktuellen Album “La Vita E Bella” hast Du Dir Songs namhafter Kollegen ausgesucht und diese dann auf italienisch interpretiert. Hast Du zu den jeweiligen Titel eine persönliche Beziehung?

Ja, absolut! Ein gutes Beispiel ist “So bist Du” von Peter Maffay. Mit dem Song haben meine Frau Jana Ina und ich auf längeren Autofahren tatsächlich die deutsche Sprache gelernt. Sie hatte von Anfang an nicht so ein gutes Deutsch und hat es dann beim Zuschauen bei Talkshows gelernt. Mithilfe des Dudens haben wir beide dann beim Autofahren immer diesen Song trainiert. Deshalb war es uns wichtig, dass wir diesen Titel als Duett auf meinem Album haben. Doch auch die anderen Songs haben mich stets begleitet, weil sie beispielsweise von meinem Papa im Restaurant gespielt wurden. Er war ein riesiger Fan von Roland Kaiser und hat sich durch seine Musik sehr inspirieren lassen.

Hättest Du jemals damit gerechnet, dass Dein Album bei Deinen Fans so gut ankommt?

Nein, absolut nicht! Da müsse ich wirklich lügen, wenn ich sagen würde, dass ich das alles habe kommen sehen. Wir sind in den letzten Monaten bestimmt 30-40 tausend Kilometer durch die Nation gefahren und der Einzige, der das vorhergesehen hat, ist mein ständiger Begleiter und wirklich sehr enger Freund Stefano. Wir waren auch nicht pessimistisch, sondern eher realistisch. So war unser Wunsch vielleicht in den Top 20 zu landen. Dass dieses Werk direkt in der Woche der VÖ von 0 auf 2 in die Charts geht und wochenlang in den Top 10 bleibt und aktuell sogar noch in den Top 20 ist, haut mich echt um! Mein Produzent Christian Geller war von Anfang an von dem Projekt überzeugt. Man selbst glaubt jedoch eher nicht so daran. Ich habe mich immer gefragt, warum ich jemals wieder so ein Glück haben sollte wie mit Brosis. Das alles macht mich aktuell einfach nur überglücklich und unfassbar dankbar.

Du hast heute beim “Schlagerherbst” auf dem Rhein zusammen mit Tim Wilhelm, der Frontman der Münchner Freiheit, den Song “Senza te” präsentiert. In dem Song geht es um die Freundschaft. Wie wichtig ist Dir dieses Thema?

Sehr, sehr wichtig! Die großen Werte sind für mich Zusammenhalt, Harmonie Freundschaft, Vertrauen und Unterstützung. Ich habe gar nicht mal so viele Freunde, aber diejenigen, die ich zu meinen Freunden zähle, trage ich auf Händen. Natürlich können die sich immer auf mich verlassen. Ich möchte den Menschen, die um mich herum sind, immer ein gutes Gefühl geben. Das ist mir echt wichtig.

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