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Stefanie Hertel: Papa und ich geben uns Halt

Stefanie Hertel: Papa und ich geben uns Halt © Telamo

Die Trauer tut weh. Sie kennt keine Zeit, keine Grenzen, keine Gesetzmäßigkeit. Sie ist allgegenwärtig und sie macht wehrlos. Doch in der Trauer liegen auch heilsame Kräfte. Manchmal führt sie dazu, dass die Familie sich enger zusammenschließt.

 

So wie bei Stefanie Hertel (39) und ihrem Papa Eberhard (79). Schon immer waren die beiden ein Herz und eine Seele – doch seit dem Tod von Stefanies Mutter Elisabeth († 67) vor einem Jahr ist die Nähe zueinander noch viel größer geworden. „Wir geben uns gegenseitig Halt“, bestätigt Stefanie im Gespräch mit NEUE POST.

„Es ist heilsam, dass wir zusammen sind!“

„Wir reden viel miteinander, teilen Erinnerungen. Und wir verbringen viel Zeit zusammen. Ab dem 1. Dezember gehen wir auf große „Märchenhafte Weihnacht“-Tournee.“ Die Sängerin ist voller Vorfreude. „Auch weil die Arbeit uns beiden natürlich hilft, Mamas Verlust besser zu verarbeiten. Es ist heilsam, zusammen zu sein. Die Trauer ist ja immer noch groß. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn du dich von einem geliebten Menschen so plötzlich wie wir verabschieden musst.“

„Man muss immer wieder aufstehen …!“

Vor allem an Elisabeths Todestag am 10. Dezember wird der Schmerz sicher noch mal groß sein. Doch auch an diesem Abend wird Stefanie auf der Bühne stehen. „Mein Lebensmotto lautet so wie mein neues Album: Kopf hoch, Krone auf und weiter! Es muss ja weitergehen im Leben. Man muss immer wieder aufstehen, egal was passiert! Nur so kommt man aus dunklen Momenten wieder heraus. Und das aus eigener Kraft!“ Sukeina Mochkabadi

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