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Christin Stark: “Ich bin ein total verzogenes Oma-Kind!”

Gastartikel
Christin Stark: “Ich bin ein total verzogenes Oma-Kind!” © Christine Kröning/ Schlager.de

Selbstbewusst geht sie ihren Weg. Und hat längst bewiesen, dass sie nicht nur “die Freundin von Matthias Reim” ist! Geboren wurde Christin Stark in Mecklenburg-Vorpommern, heute lebt sie am Bodensee. Hier fühlt sich die Sängerin zu Hause und bastelt fleißig an ihrer Karriere …

Christin, was meinst Du: Kann man Ost- und Bodensee miteinander vergleichen?
“Ja und nein. Beide haben ihren Zauber. An der Ostsee liebe ich den Strand und das Stürmische. Der Bodensee ist viel ruhiger. Er strahlt so etwas aus, dass ich hier wirklich runterkomme und ganz bei mir bin. Aber mein wildes norddeutsches Blut, das fließt natürlich immer noch.”
Was gefällt dir am besten am Bodensee?
“Sich einfach ins Boot zu setzen und loszuschippern. Wenn wir Zeit haben, sind wir gerne ein paar Tage am Stück auf unserem Boot. Matthias kennt sich viel besser aus, aber auch er hat noch nicht alles gesehen.”
Ist es wahr, dass du bei deiner Oma aufgewachsen bist?
“Ja. Meine Mama war erst 18, als ich kam. Da hat die Oma übernommen. Und so bin ich ein total verzogenes Oma-Kind geworden, denn die Oma hat mir vieles durchgehen lassen. Ich hatte wirklich eine tolle Kindheit, bin super behütet, beschützt und geliebt worden als Kind.”

Christin Stark: Meine Mutter ist meine beste Freundin!

Wie ist das Verhältnis zu deiner Mutter?
“Sehr gut. Wobei wir eher so ein Beste-Freundinnen-Verhältnis haben. Ich bin 30, sie ist 48. Meine Mama ist sehr liebevoll tollpatschig. Wenn du uns alle drei nebeneinanderstellen würdest, dann würden die meisten denken, meine Mama und ich sind die Töchter meiner Oma.”
Was haben die beiden denn gesagt, als du plötzlich mit Matthias Reim zusammen warst?
“Als ich mich in Matthias verliebt hatte, dachten alle, ich hätte den größten Vogel der Welt. Aber sie haben es verstanden, als sie ihn kennenlernten. Ich lebe mit einem Partner zusammen, bei dem ich mich wirklich geborgen fühle.”

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Für mich geht es nicht um den Sänger, sondern um den Menschen ‘Matthias Reim’!

Wie lief das mit dem Verlieben?
“Wir haben uns bei der Arbeit kennengelernt. Meine Plattenfirma meinte: „Wir können uns vorstellen, dass Matthias Reim dein Album produziert.“ Dann sind wir uns begegnet, und ich muss sagen, nach ein paar Sekunden dachte ich: „Was für ein toller Mann!“ Ich hatte ihn sowieso schon immer als Künstler mit Megastimme und Wahnsinnsausstrahlung bewundert. Matthias ist, wie er ist. Er verstellt sich nicht. Mich hat seine Art schnell umgehauen. Von Anfang an war er für mich nicht Matthias, der Prominente, sondern Matthias, der Mensch. Und ich wusste, wenn ich mich in ihn verliebe, dann verliebe ich mich auch in seine Welt, in seine Kinder, in sein ganzes Leben. Mit der Zeit habe ich gemerkt, was für ein unfassbar bunter Haufen das ist. Mir gefällt das sehr. Ich fühle mich pudelwohl an seiner Seite.” (Inzwischen hat sich auch Matthias Reim dazugesellt)
Matthias, wie ging es dir bei eurem ersten Treffen?
“Wir haben fünf Stunden gequatscht, und da wusste ich, wir kriegen ein Problem. Wir hatten sofort einen Draht zueinander. Rein vernunftmäßig ist verlieben irrational und bescheuert, aber wir können nichts dagegen machen. Liebesgeschichten sind immer unvernünftig.”

Matthias und ich sprechen eine Sprache!

Spielt denn der Altersunterschied eine Rolle, Christin?
“Überhaupt nicht. Zu seinem 62. Geburtstag habe ich Matthias eine Torte gebacken und die Zahlen vertauscht, 26 stand dann da. Das kommt ungefähr hin. Matthias ist für mich überhaupt nicht 62. Wir sprechen eine Sprache.”
Wo siehst du dein neues Album Stark musikalisch?
“Schlager mit Lederjacke. Für mich ist dieses Album ein großer Schritt. Weg von 08/15-Synthesizer-Geballer und hin zu mehr Gitarren und diesem etwas Ungezähmten. Matthias Reim fügt hinzu: Das sind Songs mit Eiern. Rauer und dynamischer als diese ganze deutsche Musik, die sich seit zehn Jahren wie Kaugummi durchs Land zieht. Unser Ziel war, ein bisschen mehr Kante zu zeigen und ein Publikum zu erreichen, das in der Jugend Deep Purple, Status Quo und Ozzy Osbourne gehört hat.”
Christin, hast du in der Jugend selbst auf diese Altherren-Musik gestanden?
“Total. Ich fand Rock-Klassiker schon immer cool.”
Auf Schlager stehst du aber auch?
“Ja, das ist der Einfluss von meiner Oma. Oma war riesiger Roy Black-Fan.”

Der Name Stark war mir damals peinlich!

“Sich verlieben” ist ein Duett mit Matthias Reim. Stand fest, dass ihr das machen wollt?
“Nein, wir fanden die Idee eher doof. Als der Song soweit fertig war, dachte ich allerdings, dass da eine zweite Stimme fehlt. Matthias hat dann ein paar Zeilen probeweise eingesungen, und das klang so geil, dass man es gar nicht mehr hätte übertreffen können.”
Ist dein Name eigentlich ein großer Vorteil?
“Früher war er mir peinlich, mittlerweile finde ich meinen Namen total cool.”
Angenommen, ihr heiratet, was dann?
“Wir schließen nichts aus, aber wir verkrampfen auch nicht. Geplant ist jedenfalls nichts.”
Ich meine, was passiert dann mit dem Namen?
Matthias Reim: “Matthias Stark!” (lacht)

Schlager-Lieben mit großem Altersunterschied

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Meine Melodie29.07.2020Meine Melodie

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