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Andy Borg: “Ich bin kein Typ für Existenzängste”

Andy Borg: “Ich bin kein Typ für Existenzängste” © SWR/Andreas Braun

Er geht 2019 auf „Stadlzeit“ –Tournee, hat kürzlich ein neues Album mit unvergessenen Schlagern herausgebracht: Emsig war Andy Borg schon immer …

 

Vor Ihrer Profikarriere tingelten Sie mit genau diesen Liedern umher. Wie hart war diese Zeit?

Alles andere als hart. Ich habe sie jedenfalls nicht so empfunden, denn genau das war mein Leben. Ich wollte Musik machen, und ich habe die Chance dazu bekommen.

Gelernt haben Sie ja Mechaniker.

Ja, anfangs habe ich unter der Woche meine Ausbildung gemacht und in der Werkstatt gearbeitet – und an den Wochenenden stand ich damals noch als Alleinunterhalter auf der Bühne. Eine wunderbare Zeit mit wunderschönen Liedern.

Konnten Sie manchmal vor Existenzängsten nicht schlafen?

Nein, dafür bin ich nicht der Typ, und außerdem gab es nie einen Anlass dafür. Die Musik hat mich schon als Bub begleitet. Und bald hab ich erkannt, dass nicht nur ich selber Freude am Musizieren und Singen habe, sondern auch die Oma, die Nachbarn, der Verein im Ort. Das hat sich entwickelt und Kreise gezogen.

Gab es Phasen, in denen Sie vor lauter Terminstress ausgebrannt waren?

Nein. Die Musik ist Teil meines Lebens und schenkt mir Energie. Das ist positiver Stress, wenn man das Gefühl so nennen möchte.