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Peter Maffay: Warum ich meiner Mama so dankbar bin

Peter Maffay: Warum ich meiner Mama so dankbar bin © Hartmut Holtmann / Schlager.de

Es gibt viele Frauen, denen Peter Maffay in seinem 70-jährigen Leben begegnet ist. Jetzt blickte der Sänger zurück auf die Heldinnen, die ihn geprägt haben. Einer Frau machte er eine ganz besondere Liebeserklärung: Mama Augustine († 63).

"Meiner Mutter verdanke ich trotz Armut, Angst und Unterdrückung im damals kommunistischen Rumänien nicht nur eine behütete Kindheit, sondern auch den Zugang zur Musik", so der Künstler. In diesen Zeiten war das nicht einfach, doch die musische Bildung ihres Sohnes war seiner Mutter wichtig.

Für den Erfolg ihres Sohnes legte sie den Grundstein

"Sie bestand darauf, dass ich im Alter von sieben Jahren Geigenunterricht bekam", erinnert sich Peter Maffay. Dem Instrument konnte er jedoch nicht allzu viel abgewinnen. "Der Geige blieb ich nicht treu, der Musik schon", sagt der Künstler, der 1963 mit seinen Eltern nach Deutschland kam. Eine schwere Entscheidung für seine Mama: "Sie musste ihre kranke Mutter zurücklassen. Aber sie wollte, dass ich eine bessere Zukunft habe und nicht in Armut aufwachsen muss!" Augustine (†) erkrankte an Depressionen, unternahm 1991 einen Selbstmordversuch, an dessen Folgen sie wenige Monate später starb. Für den Musiker ein schwerer Schicksalsschlag: "Dass meine Mutter so früh starb, zählt zu den tragischen Ereignissen in meinem Leben."

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Schlager.de04.04.2020Schlager.de
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